Nach Peinlich-1:2 in Luxemburg
Bewahrt Alex Frei die Schweizer U21 vor der nächsten Blamage?

Der Schweizer Rekordtorschütze steht vor seinen ersten Spielen als Trainer der Schweizer U21. Er braucht für eine EM-Qualifikation vor allem eines: Siege.
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Übernimmt nach der Hälfte der Qualifikation: Alex Frei, neuer Trainer der Schweizer U21.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alex Frei (46) übernimmt Schweizer U-21-Team nach enttäuschenden EM-Quali-Spielen
  • Offensivprobleme belasten Schweizer Nachwuchs
  • Freitag, 20 Uhr: Heimspiel gegen Färöer in Thun bei Minusgraden
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Florian RazReporter Fussball

Erst das 0:0 gegen Island. Dann obendrauf das 1:2 gegen Luxemburg. Das war zu viel des Schlechten für den Schweizerischen Fussballverband. Ende November musste U21-Nationaltrainer Sascha Stauch (51) gehen. Unter ihm hatten die ältesten Schweizer Nachwuchskicker bereits die Europameisterschaft 2025 verpasst. Damals waren Rumänien und Finnland zu stark für die Schweizer.

Es brauche «neue Impulse», befand Nationalmannschafts-Direktor Pierluigi Tami nach Stauchs Verabschiedung. Für diese Impulse ist nun Alex Frei (46) zuständig. Der Baselbieter soll eine EM-Qualifikation retten, die bereits wieder zu scheitern droht. Er hat dazu gleich sieben Neulinge aufgeboten und vor allem Spieler berücksichtigt, die derzeit in ihren Vereinen spielen und in Form sind. 

Realistisch sind Rang zwei und die Barrage

Auch wenn die Schweizer den favorisierten Franzosen im Heimspiel ein 1:1 abgetrotzt haben, ist der Gruppensieg wegen der Punktverluste gegen Island und Luxemburg in weiter Ferne. Was realistisch bleibt, ist Rang zwei – womit die Schweizer im Minimum die Barrage-Spiele um die Endrundenteilnahme erreichen.

Frei steigt mit zwei Spielen in seinen neuen Job, für die es nur ein Ziel geben kann. Alles andere als sechs Punkte gegen die Färöer und Estland wären eine weitere riesige Enttäuschung.«Das ist etwas, was wir mit diesem Kader sicher erreichen können», sagt Flügelflitzer Junior Zé (20) vor den beiden Heimspielen in Thun: «Wir sind demütig, aber auch voll von uns überzeugt.»

Demut scheint so etwas wie das Motto der Schweizer zu sein. Auch Frei redet davon, wenn er über die Ausgangslage spricht: «Wir respektieren unsere Gegner und sind demütig.» Aber natürlich sagt auch er: «Unser Ziel ist es, das Punktemaximum aus den beiden Partien zu holen.»

Auf dem Weg dorthin könnte es helfen, wenn die Schweizer ihre Probleme vor dem gegnerischen Tor in den Griff bekommen würden. Sechs erzielte Tore in den vier Spielen gegen Gegner vom Kaliber von Luxemburg, Estland, Island und den Färöern sind ein eigentliches Armutszeugnis.

Stürmer hoffen auf gute Tipps von Frei

Gut, dass Frei nicht nur diplomierter Käsesommelier ist, sondern auch der Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft. Da müsste doch der eine oder andere gute Tipp für seine Stürmer abfallen.

«Man merkt im Training, dass er viel Erfahrung hat und ein Offensivspieler war», findet jedenfalls Zé: «Was mir noch etwas fehlt, sind die Skorerpunkte. Da war er ja immer sehr gut. Also denke ich, dass ich von ihm profitieren kann.»

Offensivmann Aaron Keller (21) doppelt nach: «Alex hat eine sehr überzeugende Art. Er ist sehr selbstbewusst und das strahlt er auch auf uns aus.»

Etwas inneres Feuer kann am Freitagabend nicht schaden. Auf den Anpfiff um 20 Uhr in der Stockhorn-Arena sind in Thun Temperaturen von unter null Grad angesagt.

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