Alex Frei wird als neuer U21-Nati-Trainer vorgestellt
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Nach 10 Jahren Nati-Abstinenz:Alex Frei wird als neuer U21-Nati-Trainer vorgestellt

Erster Auftritt als U21-Coach
Alex Frei schickt Ansage an Basel und YB

Alex Frei spricht erstmals als Trainer der U21-Nati. Dabei schickt er eine klare Ansage an die Super-League-Klubs. Ausserdem erklärt er, wie er es noch an die EM schaffen will, und hat grosse Pläne für die nächsten Wochen.
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Gut gelaunt: Alex Frei bei seinem ersten Auftritt als Trainer der U21-Nati.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alex Frei wird neuer Trainer der Schweizer U21-Nati
  • Frei plant, bis März über 60 Spieler für die U21 zu sichten
  • U21-Nati strebt EM 2027 an
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Björn LindroosRedaktor Sport

Der Rekordtorschütze ist zurück bei der Nati. Am Mittwoch stellt der Schweizerische Fussballverband (SFV) Alex Frei (46) als neuen Trainer der U21-Nati vor. Gut gelaunt tritt Frei in Muri bei Bern vor die Medien. «Das ist mir fast ein bisschen zu viel Pathos», sagt er, als ein Video mit seinen Nati-Highlights abgespielt wird. Um dann lachend anzufügen: «Figurentechnisch hat sich auch etwas verändert.»

Man merkt: Für Frei ist der Posten als U21-Coach eine Herzensangelegenheit. Denn als er im März 2024 seinen Vertrag beim FC Aarau auflöste, habe er eigentlich mit dem Trainersein abgeschlossen. «Es gab nur zwei Aufgaben, die mich noch gereizt haben. Und die U21 war eine davon.»

Klares Ziel vom Verband

«Es ist ein unglaublich interessantes Alter», führt er aus. «Denn es ist ein Alter, in dem du den Spielern vieles von deiner Erfahrung mitgeben kannst.» Nati-Direktor Pierluigi Tami (64) freut sich: «Alex hat uns mit seiner Leidenschaft und seinem Enthusiasmus überzeugt. Er kann uns mit seiner Erfahrung enorm weiterhelfen.»

Frei übernimmt das Team in einer Phase, in der Fehler verboten sind. Die Schweiz will an die EM 2027 in Serbien und Albanien und darf nach der peinlichen Pleite gegen Luxemburg nicht mehr patzen. Den Gruppensieg und die damit verbundene direkte Quali hat man nicht mehr in der eigenen Hand. Platz 2 würde immerhin für den Einzug in die Playoffs reichen. «Das ist ganz klar das Ziel», betont U21-Sportkoordinator Diego Benaglio (42).

Gespräche mit YB und Basel

Alex Frei will vor allem an der Mentalität der U21 arbeiten. «Das Team hat 1:1 gegen Frankreich gespielt. Du kannst mir nicht erzählen, dass ein Spieler drei Tage später gegen Luxemburg komplett ausgewechselt wirkt. Daran müssen wir arbeiten. Diese Mentalität und dieses Bewusstsein will ich neu implementieren. Die U21 ist kein Ferienlager.» Bis im März wolle er mithilfe seines Netzwerks über 60 Spieler anschauen, die auf seiner Liste stünden.

Was den 84-fachen Nati-Spieler stört, ist die Entwicklung im Schweizer Fussball. Seines Erachtens setzen die Super-League-Teams zu wenig auf junge Schweizer. Gerade bei den zwei grössten Klubs, Basel und YB, finden sich nur wenige junge Schweizer Stammspieler. Ein Problem, welches Frei in seiner neuen Rolle angehen möchte. Als er von Blick darauf angesprochen wird, sagt er lachend: «Mein Problem ist, dass ich in SFV-Funktion und nicht privat hier bin.» Deshalb sage er es ganz diplomatisch: «Ich habe mit Daniel Stucki einen Termin abgemacht und werde auch mit Christoph Spycher einen Termin abmachen.»

Frei fordert Leidenschaft

Das Bewusstsein müsse wieder stärker werden, betont Frei. «Der Weg führt über die Schweiz. Denn ich bin ein Verfechter davon, zu sagen: ‹Zwei Jahre Super League, dann kannst du ins Ausland.›» Dort sieht Frei auch den grössten Unterschied zu seiner Zeit in der U21. «In der ersten Elf waren neun Spieler Stammspieler in der Super League und davon kamen sieben in die A-Nati. Das muss wieder das Ziel sein.»

Als Frei seine 19 Einsätze für die U21 absolvierte, waren seine jetzigen Spieler noch nicht einmal auf der Welt. Frei weiss: «Es ist eine andere Zeit mit den sozialen Medien und allem. Doch gewisse Dinge ändern sich nicht. Bereitschaft, Leidenschaft und Haltung braucht es. Auch heute.» Gerade, wenn die Schweiz noch an die EM will.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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Mexiko
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Südafrika
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0
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
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Irak
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Playoffs
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Kolumbien
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Playoffs
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England
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Kroatien
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Panama
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Playoffs
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