Wie von Blick angekündigt, übernimmt Alexander Frei den Trainerposten bei der U21-Nati. Dies geht aus einer Mitteilung des Schweizerischen Fussballverbands SFV vom Montagvormittag hervor. Damit tritt der 46-Jährige die Nachfolge des im November entlassenen Sascha Stauch an. Erstmals an der Seitenlinie stehen wird Frei beim EM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer Ende März.
Dazu schreibt der SFV: «Alex bringt die Qualität und Mentalität mit, um die Qualifikation mit unserem U-21-Nationalteam doch noch zu schaffen. [...] Seine Erfahrung und seine Haltung kann er gezielt in die Entwicklung unserer Nationalspieler von morgen einbringen.» Auch Frei selbst kommt zu Wort und erklärt: «Die Rückkehr zum SFV bedeutet mir viel. Ich möchte meine Erfahrungen aus dem nationalen und internationalen Spitzenfussball einbringen, das Team weiter voranbringen und die Spieler individuell fördern.»
EM-Qualifikation als Ziel
Als Trainer ist Frei zuletzt beim FC Aarau tätig gewesen, wo er seinen Vertrag im März 2024 aber aufgelöst hat. Seither ist er ohne Verein, aber nicht aus der Öffentlichkeit verschwunden – unter anderem fungierte er wiederholt als Gast und Experte beim Fussball-Podcast «Forza» von Blick. Zuvor führte er den FC Winterthur 2022 als Übungsleiter zum Aufstieg in die Super League, bevor er bei seinem Jugendklub Basel, wo er auf den Juniorenstufen seine Trainerkarriere einst auch begonnen hatte, weniger glücklich war: Auf Tabellenrang sieben liegend wurde er dort im Februar 2023 entlassen.
Nun hat der Rekordtorschütze des Schweizer Nationalteams (42 Treffer) also einen neuen Job – und ein erstes grosses Ziel: Mit der U21-Nati will er den Sprung an die EM-Endrunde 2027 schaffen. In der Gruppe C liegt die Schweiz auch aufgrund der 1:2-Blamage in Luxemburg aktuell hinter Frankreich und den Färingern (haben ein Spiel mehr ausgetragen) allerdings nur auf Rang drei. Für die direkte Quali wäre der Gruppensieg nötig, Platz zwei berechtigt zum Weiterkommen in die Playoffs.
Diesbezüglich gibt sich Frei kämpferisch: «Wir stehen mitten in der EM-Qualifikation. Wir haben noch immer die Chance, uns direkt oder als Zweiter für die EM zu qualifizieren. Diese Chance wollen wir packen», lässt er sich in der Mitteilung zitieren.
