Darum gehts
- Fussballer erlitt Verbrennungen an 30 Prozent seines Körpers
- Dos Santos konnte sich zunächst retten, kehrte dann aber in die Bar zurück
- Freundin ebenfalls verletzt im Spital
Fussball-Talent Tahirys Dos Santos (19) ist nicht nur ein Opfer des Infernos von Crans-Montana, sondern auch ein Held. Bei der Brandkatastrophe erlitt der Franzose «Verbrennungen an etwa 30 Prozent seines Körpers», wie sein Berater Christophe Hutteau gegenüber dem Sender BFMTV sagte. Die schweren Verletzungen habe er sich zugezogen, weil er seine Freundin aus den Flammen retten wollte.
Beim Brand habe sich Dos Santos im Erdgeschoss befunden, so Hutteau. Er habe sich deshalb zunächst aus der Bar «Le Constellation» retten können. Doch dann habe der Nachwuchsfussballer des FC Metz bemerkt, dass seine Freundin noch im Innern sei. Deshalb sei er ins brennende Gebäude zurückgekehrt, um sie zu retten.
«Trauma erlitten»
Laut Hutteau ist Dos Santos ansprechbar und kann selbständig atmen. «Ein gutes Zeichen.» Dennoch sei es für eine Prognose noch zu früh und «er leide furchtbar». Der Fussballer liegt in einem Brandverletzten-Zentrum in Stuttgart. Auch die Freundin soll verletzt in einem Spital sein, berichtet die deutsche «Bild»-Zeitung.
Der Verteidiger Dos Santos spielte laut der Plattform Transfermarkt seit Sommer 2024 in der zweiten Mannschaft des Ligue-1-Clubs FC Metz. Hutteau will seinen Schützling dabei unterstützen, dass er auf den Platz zurückkehren kann. «Wir stehen voll hinter ihm», sagte der Agent. «Er hat nicht nur körperlich, sondern auch psychisch ein Trauma erlitten.»

