Premier League, Serie A & Co.
Deadline Day in Top-Ligen rückt näher – in Super League bleibt noch Zeit

Mit nationalen Meisterschaften, Cupwettbewerben und Europapokal befindet sich fast ganz Fussball-Europa wieder im normalen Betrieb. Um sich auf dem Transfermarkt zu verstärken, verbleiben in den Top-5-Ligen nur noch wenige Tage. Super-Ligisten haben hingegen noch Zeit.
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In den Top-5-Ligen verbleiben nur noch wenige Tage bis zum Deadline Day.
Foto: IMAGO/Sven Simon

Darum gehts

  • Transferfenster der Top-5-Ligen schliessen anfangs Februar
  • Jenes in der Super League bleibt bis 16. Februar geöffnet
  • City-Neuzugang Antoine Semenyo bislang teuerster Transfer
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Nach den unterschiedlich kurzen Winterpausen sind die Mannschaften der grossen europäischen Ligen längst wieder im Alltag angelangt. Den Auftakt ins neue Fussballjahr für die Premier League, Bundesliga, Ligue 1, Serie A und LaLiga machte jedoch keine Partie, sondern das Transferfenster. Seit dem 1. beziehungsweise 2. Januar konnten Spieler verkauft und neu unter Vertrag genommen werden, doch diese Möglichkeit fällt den Teams bereits anfangs nächster Woche weg.

LigaTransferperiode
Premier League1. Januar – 3. Februar
Bundesliga1. Januar – 2. Februar
Ligue 11. Januar – 2. Februar
Serie A2. Januar – 2. Februar
La Liga2. Januar – 2. Februar
Super League15. Januar – 16. Februar

Super League folgt erst Mitte Januar

Während die Mannschaften aus den Top-5-Ligen also langsam aber sicher Nägel mit Köpfen machen müssen, haben Sportchefs der Super League noch etwas Zeit. Weil das Transferfenster hierzulande erst Mitte Januar öffnete und vier Wochen dauert, verbleiben noch rund zwei Wochen, um sich mit neuen Spielern zu verstärken.

Vor einem Jahr wurde die Transferperiode im Winter von Klubs aus der höchsten Schweizer Liga rege genutzt. 62 Abgänge für 13 Millionen Franken standen 45 Zugängen für 3,25 Mio. CHF gegenüber. Teuerster Transfer war Lausannes Beyatt Lekoueiry, der die Waadtländer zwei Millionen Euro kostete und seither in 43 Spielen je sieben Tore und Assists beisteuerte.

Coutinho-Transfer seit 2018 unübertroffen

Lange kam es im Wintertransferfenster auch bei den Topklubs Europas nicht zu den ganz grossen Ablösesummen, da die Teambudgets eine Verstärkung für etliche Millionen inmitten der Saison nicht zuliessen. So sind in den Top 25 der teuersten Transfers aller Zeiten nur zwei Spieler vertreten, die im Winter ihren Arbeitgeber wechselten.

In Zeiten des modernen Fussballs blättern die reichsten Teams der Welt jedoch zunehmends auch in der kalten Jahreszeit astronomische Summen auf den Tisch. Teuerstes Beispiel 2026 ist Antoine Semenyo, der am 9. Januar von Bournemouth zu Manchester City wechselte. Kostenpunkt: 72 Millionen Euro.

Der Rekord für den höchsten Wintertransfer aller Zeiten datiert hingegen aus dem Januar 2018. Barça blätterte damals unfassbare 135 Mio. Euro für Philippe Coutinho auf den Tisch, der damals bei Liverpool zauberte. Viereinhalb Jahre später liess man ihn für läppische 20 Mio. Euro zu Aston Villa ziehen. Seit letztem Sommer kickt er wieder bei Jugendverein Vasco da Gama in seiner brasilianischen Heimat.

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