«Sie hatten den Mut nicht»
ManUtd-Captain Fernandes ätzt gegen Klub-Boss

Nach einem Katastrophen-Start in die Saison hat sich Manchester United zuletzt stabilisiert und liegt in der Premier League nur zwei Punkte hinter einem Champions-League-Platz. Nun sorgt Klub-Captain Bruno Fernandes in einem Interview für neuerliche Unruhe.
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Schiesst gegen die Klubbosse in Manchester: Bruno Fernandes.
Foto: IMAGO/Sports Press Photo

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bruno Fernandes kritisiert Manchester United für mangelnde Wertschätzung
  • Fernandes behauptet, die Klubbosse wollten ihn im Sommer 2025 loswerden
  • In 307 Spielen erzielte Fernandes bisher 103 Tore und gab 97 Vorlagen für ManUtd
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Kaum lässt die Kritik an Coach Ruben Amorim (40) bei Manchester United etwas nach, sorgt ein anderer Portugiese für Negativ-Schlagzeilen: Captain Bruno Fernandes ätzt in einem Interview gegen die Klubführung und beklagt die fehlende Wertschätzung.

«Man United wollte, dass ich letzten Sommer gehe – das habe ich im Kopf», sagt er gegenüber «Canal 11». «Das tut mir sehr weh und macht mich traurig. Schliesslich bin ich ein Spieler, an dem es nichts auszusetzen gibt. Ich bin immer verfügbar und gebe mein Bestes, egal ob in guten oder schlechten Zeiten.»

Fernandes gilt seit seinem Wechsel von Sporting Lissabon im Januar 2020 als eine der wenigen Konstanten im Spiel von Manchester United. In 307 Spielen steuerte er 103 Tore und 97 Vorlagen bei, dennoch gab ihm die Klubführung offenbar das Gefühl, als sei es «nicht schlimm», wenn er gehe.

«Sie hatten nicht den Mut»

Dem Portugiesen soll im Sommer laut Medienberichten eine lukrative 240-Millionen-Offerte aus Saudi-Arabien vorgelegen haben – und der Klub hätte eine saftige Ablöse für einen 30-jährigen Spieler kassieren sowie sein üppiges Gehalt einsparen können. Doch Fernandes interessiert das Geld aus der Wüste nach eigener Aussage nicht. Wenn er dorthin wechsle, dann weil er nach dem regnerischen England mit seinen Kindern in eine sonnigere Region ziehen wolle. Dass die Klubführung ihn hätte gehen lassen, wenn er es gewollt hätte, hat ihn offenbar stark gekränkt. «Ich sagte den Direktoren gesagt, dass sie nicht den Mut hatten, diese Entscheidung zu treffen, weil der Trainer mich wollte.»

In englischen Medien wird nun spekuliert, dass der Captain damit einen Keil zwischen sich und die Klubführung treiben will, um einen Sommerwechsel zu provozieren – was einem überraschenden Meinungsumschwung gleichkommt. Noch im Oktober hatte er öffentlich betont, nach guten Gesprächen mit den Verantwortlichen ein wichtiger Bestandteil der Zukunftspläne des Vereins zu sein. Nach dem Auftritt bei «Canal 11» stehen die Zeichen aber eher auf Trennung.

Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
35
41
76
2
Manchester City
Manchester City
34
37
71
3
Manchester United
Manchester United
35
15
64
4
Liverpool FC
Liverpool FC
35
12
58
5
Aston Villa
Aston Villa
35
4
58
6
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
35
3
52
7
Brentford FC
Brentford FC
35
6
51
8
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
35
7
50
9
Chelsea FC
Chelsea FC
35
6
48
10
Everton FC
Everton FC
35
0
48
11
FC Fulham
FC Fulham
35
-5
48
12
FC Sunderland
FC Sunderland
35
-9
47
13
Newcastle United
Newcastle United
35
-2
45
14
Leeds United
Leeds United
35
-5
43
15
Crystal Palace
Crystal Palace
34
-6
43
16
Nottingham Forest
Nottingham Forest
35
-2
42
17
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
35
-9
37
18
West Ham United
West Ham United
35
-19
36
19
Burnley FC
Burnley FC
35
-36
20
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
35
-38
18
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Abstieg
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