Saudis übernehmen diesen Traditionsklub
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Hammer in der Premier League:Saudis übernehmen diesen Traditionsklub

Nach umstrittener 370-Millionen-Übernahme
Jetzt sind die Newcastle-Saudis heiss auf Favre!

Newcastle United ist neu in saudischen Händen. Und die neuen Besitzer des Premier-League-Klubs wollen mit der grossen Kelle anrichten. Als Trainer ist dabei auch Lucien Favre (63) im Gespräch.
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Newcastle ist in saudischen Händen: Vorstandsmitglied Amanda Staveley (l.) und ihr Ehemann Mehrdad Ghodoussi posieren im St. James' Park.
Foto: Newcastle United via Getty Images

«Newcastle United ist das beste Team der Welt. Und wir wollen natürlich Pokale holen. In der Premier League und in Europa!»

Es sind grosse Töne, die derzeit im englischen Norden angestimmt werden. Der Satz stammt von Amanda Staveley (48), Vorstandsmitglied von Newcastle United sowie Vermittlerin bei der Übernahme des Klubs durch den saudischen Public Investment Fonds (PIF). Dieser ist rund 370 Milliarden schwer, hat den saudischen Kronprinzen Mohamed Bin Salman (36) als Vorsitzenden und macht Newcastle somit zum reichsten Klub der Welt.

Vermittlerin lehnte Prinzen-Antrag ab

Business-Frau Staveley, die früher auch als Model arbeitete und einst sogar einen Heiratsantrag ihres damaligen Freundes Prinz Andrew (61) ablehnte, hat grosse Pläne mit den «Magpies» (dt. Elstern).

Sicher nicht mehr an Bord sein wird Trainer Steve Bruce (60), da ist sich die englische Presse einig. Schon am Montag müsse die ManUtd-Legende seinen Spind räumen, in den nächsten Tagen werde seine Entlassung offiziell. Immerhin: Bruce wird für seinen Abgang mit umgerechnet rund 10 Millionen Schweizer Franken vergütet.

Saudische Elstern rufen nach Favre

Und das Nachfolger-Karussell dreht sich bereits wild. Antonio Conte (52) stehe auf der Wunschliste. Oder Graham Potter von Brighton, Steven Gerrard (Glasgow Rangers) oder Leicester-Coach Brendan Rodgers.

Ganz oben auf dem Saudi-Zettel aber steht laut «Daily Mail» ein Schweizer Name: Lucien Favre. Seit der Romand aus Saint-Barthélémy VD (wie Stan Wawrinka) im Sommer den Job als Nachfolger von Roy Hodgson (74) bei Crystal Palace ablehnte, nimmt sich Favre eine Auszeit. Ob er dem Ruf der saudischen Elstern erliegt?

Die Saudi-Millionen schaffen für Newcastle zudem völlig neue Möglichkeiten auf dem Transfermarkt. Und die Spekulationen kennen zurzeit keine Grenzen.

Wilde Transfer-Spekulationen

So soll im Januar-Transferfenster erst einmal bei Manchester United gewildert werden. Dort soll der Klub des Schweizer Nati-Spielers Fabian Schär auf Spieler wie Donny van de Beek, Anthony Martial, Jesse Lingard und Eric Bailly schielen.

Aber auch Namen wie Napolis Star-Verteidiger Kalidou Koulibaly, die Barça-Stars Ousmane Dembélé, Philippe Coutinho und Sergi Roberto, Milans Franck Kessie, Burnleys James Tarkowski, Arsenals Alexandre Lacazette oder Ajax-Goalie André Onana werden in Newcastle gehandelt.

So umstritten die Übernahme des Klubs durch den Saudi-Fonds auch ist, für Newcastle-Fans stehen jedenfalls spannende Zeiten bevor. Mit Favre an der Seitenlinie? (wst)

«Das ist der beste Tag meines Lebens»
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Newcastle-Fans drehen durch:«Das ist der beste Tag meines Lebens»
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Er ist wieder da: Fabian Schär auf dem Weg zum Nati-EM-Camp in Bad Ragaz.
Foto: TOTO MARTI
Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
32
38
70
2
Manchester City
Manchester City
31
35
64
3
Manchester United
Manchester United
32
12
55
4
Aston Villa
Aston Villa
32
5
55
5
Liverpool FC
Liverpool FC
32
10
52
6
Chelsea FC
Chelsea FC
32
12
48
7
Brentford FC
Brentford FC
32
4
47
8
Everton FC
Everton FC
32
2
47
9
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
32
6
46
10
FC Sunderland
FC Sunderland
32
-3
46
11
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
32
-1
45
12
FC Fulham
FC Fulham
32
-3
44
13
Crystal Palace
Crystal Palace
31
-1
42
14
Newcastle United
Newcastle United
32
-2
42
15
Leeds United
Leeds United
32
-10
36
16
Nottingham Forest
Nottingham Forest
32
-12
33
17
West Ham United
West Ham United
32
-17
32
18
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
32
-11
30
19
Burnley FC
Burnley FC
32
-30
20
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
32
-34
17
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