«Der Star ist der Verein»
PSG-Berater erklärt Donnarummas plötzlichen Abgang

Dass PSG seinen Stargoalie Gianluigi Donnarumma im Sommer nach dem Gewinn der Königskasse abgegeben hat, kam für viele überraschend. Dafür gabs aber gute Gründe, wie PSG-Transferberater Luis Campos nun erklärt.
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PSG-Berater Luis Campos hat im französischen TV die Gründe für den Donnarumma-Abgang erklärt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donnarumma verlässt PSG nach gescheiterten Vertragsverhandlungen mit hohen Gehaltsforderungen
  • PSG setzt unter Luis Campos auf junge Talente statt Mega-Stars
  • Donnarumma wechselte für 30 Millionen Euro zu Manchester City
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Vier gemeinsame Jahre, viele gemeinsame Erfolge, dann die plötzliche Trennung – dass für Star-Goalie Gianluigi Donnarumma (26) beim amtierenden Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain im Sommer kein Platz mehr war, mag für viele überraschend gekommen sein. Laut PSG-Transferberater Luis Campos (61) folgt das Ganze aber einer klaren Philosophie. «Der Star ist der Verein», erklärt der Portugiese gegenüber dem französischen Sender RMC.

Der italienische Nationaltorhüter wechselte schlussendlich für rund 30 Millionen Euro zu Manchester City, nachdem man sich in Paris nicht über eine Verlängerung des im Sommer 2026 auslaufenden Vertrags einigen konnte. Wie Campos nun offenlegt, war die Trennung im Zuge der Vertragsverhandlungen unumgänglich: «Donnarumma forderte ein Gehalt auf dem Niveau des früheren PSG, nicht des aktuellen», so der PSG-Berater.

Der Startorwart sei zwar einer der ersten Spieler gewesen, mit dem man über eine Vertragsverlängerung gesprochen habe. Schnell sei aber klar geworden, dass es aufgrund der Lohnforderungen schwierig werden würde.

Kurswechsel bei PSG

Unter dem Portugiesen, der seit Sommer 2022 für den französischen Rekordmeister arbeitet, setzt der Verein im Besitz eines katarischen Staatsfonds auf ein ausgeglicheneres Kader, bestehend aus jungen Top-Talenten, statt auf Mega-Stars, wie beispielsweise Lionel Messi oder Neymar in der Vergangenheit.

Vitinha (2022, damals 22), Bradley Barcola (damals 23), der in Barcelona gescheiterte Ousmane Dembélé (damals 26; beide 2023), Désiré Doué (damals 19), João Neves (damals 19) und Chwitscha Kwarazchelia (damals 23; alle 2024) wären da zu nennen. Und als jüngstes Beispiel: Der Zuzug des jungen französischen Nationaltorhüters Lucas Chevalier (23), der Donnarummas Abgang in diesem Sommer, nach einem bisweilen hässlichen Transfer-Poker, de facto besiegelte. Denn es war klar, dass PSG nicht mit zwei Hochkaräter-Goalies in die Saison gehen würde.

Donnarumma-Berater Vincenzo Raiola (Cousin der verstorbenen Berater-Legende Mino Raiola, d. Red.) erklärte unlängst übrigens, dass sein Mandant gerne geblieben wäre und sogar Lohneinbussen in Kauf genommen hätte. «Wir sind schockiert, dass PSG nach vier gemeinsamen Jahren null Respekt zeigt», war sein Verdikt gegenüber Sky. Trotzdem wollte man mehr, einen Betrag, den ManCity im Gegensatz zu PSG bereit ist, zu zahlen.

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Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
31
39
70
2
Manchester City
Manchester City
30
32
61
3
Manchester United
Manchester United
0:0
31
13
55
4
Aston Villa
Aston Villa
30
3
51
5
Liverpool FC
Liverpool FC
30
9
49
6
Chelsea FC
Chelsea FC
30
18
48
7
Brentford FC
Brentford FC
30
4
45
8
Everton FC
Everton FC
30
-1
43
9
Newcastle United
Newcastle United
30
0
42
10
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
0:0
31
-2
42
11
FC Fulham
FC Fulham
30
-3
41
12
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
30
3
40
13
FC Sunderland
FC Sunderland
30
-5
40
14
Crystal Palace
Crystal Palace
30
-2
39
15
Leeds United
Leeds United
30
-11
32
16
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
30
-7
30
17
Nottingham Forest
Nottingham Forest
30
-15
29
18
West Ham United
West Ham United
30
-19
29
19
Burnley FC
Burnley FC
30
-26
20
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
31
-30
17
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