Nächster Knall bei Marseille
Nach Trainer-Aus wirft nun Sportdirektor Benatia hin

Bei Olympique Marseille geht es zurzeit drunter und drüber. Nach der Trennung von Trainer Roberto De Zerbi wirft nun auch Sportdirektor Medhi Benatia hin.
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Marseille-Sportdirektor Medhi Benatia (r.), hier mit Pierre-Emile Højbjerg, legt sein Amt nieder.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Sportdirektor Medhi Benatia tritt bei Olympique Marseille am Sonntag zurück
  • Spannungen im Management und Unzufriedenheit führen zu diesem Rücktritt
  • Marseille liegt aktuell auf dem vierten Rang nach drei sieglosen Spielen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Julian SigristRedaktor Sport

Beim französischen Traditionsklub Olympique Marseille kommt es zum nächsten Knall. Sportdirektor Medhi Benatia (38) tritt zurück, wie er am Sonntag auf Social Media verkündet: «Nach reiflicher Überlegung habe ich die Verantwortung übernommen und mich dazu entschlossen, meine Zusammenarbeit mit OM zu beenden.»

Der ehemalige Bayern- und Juve-Verteidiger schreibt weiter, dass er die aktuelle Lage nicht ignorieren könne. Er verspüre eine wachsende Unzufriedenheit und Distanz, die er zutiefst bedauere. Angesichts der Spannungen im Management, auf die er nicht weiter eingeht, habe er deshalb seinen Rücktritt eingereicht – und nicht nur angeboten.

Seiner Meinung nach stehe der Verein immer an erster Stelle. «Und ich möchte nicht, dass meine Anwesenheit ein Hindernis oder eine Belastung für die Entwicklung darstellt.» Benatia gehe mit dem Gefühl, beruflich sein Bestes gegeben zu haben, aber mit dem Bedauern, die «Stimmung der Gruppe» nicht beruhigt zu haben. Vonseiten des Vereins gibt es bislang noch kein offizielles Statement.

Marseille hinter den Erwartungen

Marseille gab am vergangenen Mittwoch bereits die Trennung von Trainer Roberto de Zerbi (46) bekannt. «Dies war eine schwierige, gemeinsam getroffene Entscheidung, die nach sorgfältiger Abwägung und im besten Interesse des Vereins getroffen wurde, um die sportlichen Herausforderungen der Schlussphase der Saison zu meistern», begründeten die Südfranzosen den Entscheid.

In der Tabelle liegt der letztjährige Vizemeister nach zuletzt drei sieglosen Spielen nur auf dem vierten Rang – und damit hinter den Erwartungen. Das Ziel, unter die besten drei zu kommen und sich damit direkt für die Champions League zu qualifizieren, sei aber noch immer «klar in greifbarer Nähe», wie Benatia in seinem Statement schreibt. Die Qualität dies zu tun, habe die Mannschaft durchaus.

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Ligue 1 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
RC Lens
RC Lens
22
25
52
2
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
22
30
51
3
Olympique Lyon
Olympique Lyon
22
16
45
4
Olympique Marseille
Olympique Marseille
22
19
40
5
OSC Lille
OSC Lille
22
4
34
6
FC Stade Rennes
FC Stade Rennes
22
-1
34
7
RC Strasbourg Alsace
RC Strasbourg Alsace
22
7
31
8
AS Monaco
AS Monaco
22
1
31
9
FC Lorient
FC Lorient
22
-4
31
10
Toulouse FC
Toulouse FC
22
6
30
11
Angers SCO
Angers SCO
22
-5
29
12
Stade Brestois 29
Stade Brestois 29
22
-5
27
13
Le Havre AC
Le Havre AC
22
-7
26
14
OGC Nizza
OGC Nizza
22
-13
23
15
Paris FC
Paris FC
22
-13
22
16
AJ Auxerre
AJ Auxerre
22
-13
17
17
FC Nantes
FC Nantes
22
-20
14
18
FC Metz
FC Metz
22
-27
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