Darum gehts
- Cristiano Ronaldo wartet seit Januar 2023 bei Al-Nassr auf Titel
- Torwartfehler verhindert Meisterschaftsgewinn in der 98. Minute
- 127 Tore in 146 Spielen für Ronaldo seit Wechsel zu Al-Nassr
127 Tore in 146 Spielen hat Cristiano Ronaldo (41) seit seinem Wechsel zu Al-Nassr im Januar 2023 erzielt – eine hervorragende Quote. Auf seinen ersten grossen Titel in der Wüste wartet der Portugiese allerdings noch immer. Zweimal wurde er mit Al-Nassr in der Saudi-Liga bereits Zweiter, einmal Dritter. Zudem verlor er 2024 den Pokal-Final.
Am Samstag könnte es nun endlich klappen mit dem lang ersehnten Titel – und das gleich doppelt. Um 19.45 Uhr trifft Al-Nassr im Final der AFC Champions League Two, dem asiatischen Äquivalent zur Europa League, auf den japanischen Verein Gamba Osaka. Bereits um 18.05 Uhr spielt in der Saudi-Liga zudem Al-Hilal gegen den Neom SC. Sollte Al-Hilal nicht gewinnen, wäre Al-Nassr nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.
Heisst konkret: CR7 könnte mit Al-Nassr Meister werden, noch während man im internationalen Wettbewerb im Finalspiel auf dem Platz steht.
Spätes Drama im Meisterkampf
Zugegeben: Lieber als zwei Titel an einem Tag hätte es Ronaldo wohl gehabt, wenn der Gewinn der Meisterschaft bereits eingetütet wäre. Und danach sieht es am Dienstagabend auch lange aus. Al-Nassr führt im Direktduell gegen Al-Hilal mit 1:0, hätte den Titel damit auf sicher. Doch in der 98. (!) Minute rutscht Goalie Bento ein vermeintlich harmloser Einwurf durch die Hände zum Ausgleich – die Meisterfeier verschiebt sich damit.
Ronaldo, der zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt wurde, kann das kuriose Eigentor auf der Bank kaum fassen. Ungläubig schlägt er die Hände über dem Gesicht zusammen. Auf Instagram zeigt er sich nach Abpfiff dennoch kämpferisch: «Der Traum ist zum Greifen nah. Kopf hoch, wir haben noch einen Schritt zu gehen.»
Auch der portugiesische Al-Nassr-Trainer Jorge Jesus (71) wählt nach der Partie motivierende Worte: «Der Fussball bietet uns immer eine neue Chance, und wir sind fest davon überzeugt, dass wir den Sieg holen werden. Wir haben noch ein Heimspiel (Dienstag, 21. Mai gegen Damac, d. Red.), um Meister zu werden.»
Mit etwas Schützenhilfe muss Al-Nassr aber gar nicht so lange warten – und ist am Samstag gleich um zwei Titel reicher.
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