«Dann trete ich zurück»
Italiens Trainersuche versinkt im Chaos

Paolo Maldini droht, als technischer Direktor zurückzutreten, falls Andrea Pirlo nicht Nationaltrainer wird. Grund: Pirlos Verbindung zu einem russischen Wettanbieter sorgt in Italien für Empörung. Das Chaos spitzt sich zu.
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Paolo Maldini droht mit seinem Rücktritt als technischer Direktor beim italienischen Fussballverband.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Paolo Maldini droht mit Rücktritt, falls Pirlo nicht Nationaltrainer wird
  • Pirlos Vertrag mit russischer Wettfirma Fonbet sorgt für Kritik
  • Maldini wollte Guardiola oder Ancelotti, beide sagten jedoch ab
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Petar Djordjevic

Ein neuer Skandal erschüttert den italienischen Fussball: Paolo Maldini (58), technischer Direktor der italienischen Nationalmannschaft, droht mit Rücktritt, falls sein Wunschkandidat Andrea Pirlo (47) nicht als neuer Nationaltrainer akzeptiert wird. Der Konflikt könnte die Pläne der Mannschaft für die kommenden Tage ernsthaft gefährden.

Hintergrund des Streits ist Pirlos Rolle als globaler Botschafter des russischen Wettanbieters Fonbet. Diese Verbindung hat in Italien hitzige Diskussionen und sogar rechtliche Drohungen ausgelöst. Einige Funktionäre wollen den ehemaligen Mittelfeld-Künstler und Ex-Milan-Spieler aus diesem Grund von der Position fernhalten.

«Dann werde ich zurücktreten»

Maldini, der den Posten als technischer Direktor mit der Zusicherung übernommen hatte, wichtige Entscheidungen wie die Trainerwahl selbst treffen zu können, zeigte sich enttäuscht. Laut der italienischen Sportzeitung «Gazzetta dello Sport» zieht er Konsequenzen in Betracht: «Wenn ich das Gefühl habe, keine Entscheidungsgewalt zu haben, werde ich zurücktreten.»

Ursprünglich hatte Maldini versucht, renommierte Trainer wie Pep Guardiola oder Carlo Ancelotti für die Squadra Azzurra zu gewinnen. Nachdem beide absagten, wandte er sich an seinen ehemaligen Mitspieler Pirlo, den er als idealen Kandidaten ansieht. Doch Präsident Giovanni Malago soll von dieser Wahl ohnehin wenig begeistert sein.

Die Situation ist angespannt

Pirlo selbst verteidigte sich gegen die Vorwürfe und bezeichnete die Kritik an seiner Verbindung zu Fonbet als «Vorwand», um seine Ernennung zu verhindern. Währenddessen wird über eine mögliche Vermittlerrolle von Leonardo Nascimento (56) spekuliert, der mit seiner Erfahrung aus der Arbeit bei Paris Saint-Germain für eine Einigung zwischen den Parteien sorgen könnte.

Die Situation bleibt angespannt, und die Zukunft der italienischen Nationalmannschaft steht auf dem Spiel. Kann Maldini seine Position halten und Pirlo durchsetzen, oder steht dem italienischen Fussball eine neue Führungskrise bevor? 

Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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