Fabio Celestini (50), Meistertrainer mit dem FC Basel, hat einen neuen Job und soll bei Burnley die Kohlen aus dem Feuer holen. Das Team von Nati-Stürmer Zeki Amdouni (25) dümpelt im Tabellenkeller der Championship herum und ist als 22. akut abstiegsgefährdet. Doch bei den Anhängern stösst die Verpflichtung des in England wenig bekannten Trainers auf Unverständnis.
Vor allem auf X lässt der Burnley-Anhang seinem Frust freien Lauf. «Völlig ahnungslose, verdammte Eigentümer», schreibt ein Fan auf X. Ein anderer meint: «Ein verdammter Witz – schon wieder genau derselbe Fehler.» Ein weiterer sieht die «Clarets» nun definitiv dem Untergang geweiht: «Unsere Zeit ist gekommen und wir können nichts dagegen tun.» Doch nicht alle Fans haben den Ex-Sion-Trainer schon vor dem ersten Spiel abgeschrieben.
«Seine Erfolgsbilanz sieht vielversprechender aus als die von Hayen (Celestini-Vorgänger, Anm. d. R.)», hält ein Fan dagegen. Er merkt aber gleichzeitig an, dass es sich um eine risikobehaftete Wahl handle.
FCB-Fans halten zum Meistertrainer
Unter dem Vorstellungspost von Burnley lässt sich aber auch massenhaft Zuspruch finden. Der kommt aber vor allem von ZSKA-Fans, wo der Westschweizer bis im Mai noch angestellt war. Auch vereinzelte FCB-Anhänger weisen auf die Erfolge des ehemaligen Nati-Spielers mit Rotblau hin.
Unabhängig von der Fan-Meinung hat Celestini eine Herkulesaufgabe vor sich. Nach zwölf Spielen hat der Premier-League-Absteiger erst einen Sieg und acht Punkte auf dem Konto.
Dass Burnley auch ein Sprungbrett für höhere Aufgaben sein kann, beweist Vincent Kompany. Der jetzige Bayern-Trainer war zwischen 2022 und 2024 bei Burnley angestellt. In seiner ersten Saison führte er den Klub in die Premier League, nur um direkt wieder abzusteigen.