Sommer muss wegen Ausgleich Kritik einstecken
6:39
Mainz 05 – FC Bayern 3:1:Sommer muss wegen Ausgleich Kritik einstecken

Matthäus attackiert Bayern-Bosse
«Kahn hat den Laden nicht im Griff»

Lothar Matthäus (62) greift die gesamte Führungsriege des FC Bayern anlässlich der Dauerkrise in München an – allen voran Vorstandschef Oliver Kahn (53).
Kommentieren
1/5
Lothar Matthäus kritisiert die Bayern scharf.
Foto: DUKAS

Nachdem sich bereits Ex-Spieler wie Didi Hamann (49) oder Mario Basler (54) den FC Bayern kritisiert haben, holt auch Lothar Matthäus in der «Sport Bild» zum Rundumschlag aus. «Oliver Kahn hat den Laden auf jeden Fall nicht im Griff», sagt der 62-jährige Ex-Fussballer über Bayern-Vorstandschef. «Er hat andere Interessen, eine Familie, gerne den Kopf frei, er spielt gern Golf. Auf einmal muss er für ein Unternehmen in der Krise die Verantwortung tragen: eine neue Welt für ihn», so Matthäus. «Vielleicht hat er das unterschätzt.»

«Unsichtbar für die Mitarbeiter»

Auch von Präsident Herbert Hainer (68) «hätte ich mir mehr klare Führung erwartet», ergänzt er. Zudem seien die Transfers von Sportvorstand Hasan Salihamidzic (46) «im Nachhinein doch nicht so gut, wie man gedacht hatte».

Laut dem jetzigen TV-Experten fehle der Führung die Nähe zu den Fans – und den Mitarbeitern. «Die Leute in München leben und lieben den FC Bayern, sie leiden aktuell mit dem Klub. Ich merke das beim Mittagessen, bei Gesprächen auf der Strasse. Aber Oliver geht nicht dort hin, vielleicht fehlt ihm dadurch auch das Gespür, wie die Fans ticken, was sie bewegt», sagte er: «Oliver Kahn ist unsichtbar an der Geschäftsstelle, für die Mitarbeiter.»

Bereits live im TV gezofft

Matthäus hatte sich zuletzt Anfang April rund um den Klassiker zwischen den Bayern und Borussia Dortmund (4:2) mit Kahn live im TV gezofft. Im Zuge der Spekulationen um die Zukunft von Kahn in München hatte er sich damals aber gegen eine Trennung ausgesprochen.

Allerdings attestiert Matthäus der gesamten Chefetage wegen der Freistellung von Trainer Julian Nagelsmann (35) nun «ein Glaubwürdigkeits-Defizit». Nagelsmann-Nachfolger Thomas Tuchel, der Thomas Müller zuletzt immer wieder auf die Bank gesetzt hatte, warnt er: «An Thomas Müller sind schon andere Trainer in München gescheitert.» (mou/AFP)

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
20
56
51
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
20
22
45
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
20
20
42
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
20
11
39
5
RB Leipzig
RB Leipzig
20
11
36
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
19
12
35
7
SC Freiburg
SC Freiburg
20
-2
27
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
20
-5
27
9
Union Berlin
Union Berlin
20
-8
24
10
1. FC Köln
1. FC Köln
20
-3
23
11
FC Augsburg
FC Augsburg
20
-13
22
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
20
-9
21
13
Hamburger SV
Hamburger SV
19
-10
19
14
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
20
-14
19
15
Werder Bremen
Werder Bremen
20
-16
19
16
FSV Mainz
FSV Mainz
20
-10
18
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
20
-16
14
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
20
-26
13
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen