Grosses Lob vom Weltstar
Xabi Alonso vergleicht Xhaka mit sich selbst

Granit Xhaka (30) ist bei Leverkusen nach wenigen Wochen schon der Chef. Wo Coach Xabi Alonso (41) Parallelen zu seiner eigenen Karriere sieht. Und wie er mit dem Nati-Captain plant.
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Xabi Alonso (l.) plant mit Granit Xhaka auf der Sechs.
Foto: imago/Uwe Kraft
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Stefan KreisReporter Fussball

Natürlich, Harry Kane (30) ist da. Und er stellt bei unseren nördlichen Nachbarn derzeit alles und jeden in den Schatten. Über 120 Millionen Euro Ablöse wird der Captain der englischen Nationalmannschaft die Bayern insgesamt kosten, die Liga hat einen neuen Superstar.

Die grösste Nummer der Bundesliga aber steht an der Seitenlinie von Bayer Leverkusen. Xabi Alonso (41). Der hat – im Gegensatz zum titellosen Kane – einen beeindruckenden Trophäenschrank. Weltmeister und zweifacher Europameister mit Spanien, Champions-League-Sieger mit Real Madrid und Liverpool, dreifacher deutscher Meister mit Bayern München.

Als Spieler war Alonso ein überragender Stratege. Und deshalb trauen ihm die Experten auch als Trainer eine grosse Karriere zu. Nicht selten sind ehemalige zentrale Mittelfeldspieler aus Spanien grossartige Trainer. Pep Guardiola (52) oder Mikel Arteta (41) lassen grüssen.

Wird Xhaka ein grosser Trainer?

Ob auch Granit Xhaka (30) mal ein grosser Trainer wird? Auch der spielt im zentralen Mittelfeld. Und: Er denkt bereits jetzt wie ein Coach. «Ich kann in seinen Augen erkennen, dass er immer lernen will – genauso war es bei mir in der letzten Phase meiner Karriere. Er will Trainer werden, das merkt man», sagt Xabi Alonso zur Bild.

Nicht überraschend deshalb, dass Xhaka derzeit an seinem Trainerschein arbeitet. «Ich habe schon mit Leverkusen gesprochen, ob es einen Verein gibt, in dem ich in der U19 oder U18 Praxis sammeln kann», sagt Xhaka. «Ich bin mehr als glücklich, dass ich die Möglichkeit habe, das zu tun. Ich hatte viele verschiedene Trainer, auch bei der Nationalelf, von denen ich sehr viel lernen konnte. Ich will natürlich mein Spiel spielen und von jedem Trainer etwas mitnehmen. Ich freue mich sehr, dass ich mit der A-Lizenz den nächsten Schritt machen kann.»

Vorerst aber steht Xhaka noch auf dem Platz, am Samstag empfängt die Werkself RB Leipzig. Xhaka spielt in den Überlegungen seines Trainers eine zentrale Rolle. Nicht wie zuletzt bei Arsenal als Achter, sondern auf der Sechs. Auf jener Position, wo Xabi Alonso zum Weltstar wurde.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
31
34
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
31
20
57
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
31
-8
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Werder Bremen
Werder Bremen
31
-18
32
13
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
14
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
15
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
22
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