Mainz-Pechvogel verschiesst zwei Penaltys in 26 Minuten
6:12
Union – Mainz 4:1:Mainz-Pechvogel verschiesst zwei Penaltys in 26 Minuten

Fischer trotz Rekord-Start kritisch
«Kann mich nicht erinnern, so was schon mal gesehen zu haben»

Urs Fischer siegt auch zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison. Auf den Lorbeeren ausruhen will sich der Erfolgscoach von Union Berlin aber nicht.
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Urs Fischer kann es nicht fassen – Union Berlin schlägt beim Bundesliga-Auftakt Mainz 4:1. Braucht dabei aber auch Glück.
Foto: keystone-sda.ch
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Vor dem Spiel wird Urs Fischer (57) für die letzte Wundersaison geehrt, die für Union Berlin in der sensationellen Champions-League-Quali gipfelte. Vom «Kicker» wurde er zum Trainer des Jahres gewählt und erhält dafür einen hübschen Pokal überreicht.

Dass der Zürcher aber nichts davon hält, sich auf solchen Lorbeeren auszuruhen, ist anschliessend im ersten Spiel der neuen Bundesliga-Saison eindrücklich zu sehen. Mit 4:1 fertigt Fischers Team Mainz ab!

Rekord-Start, 4 Tore, Behrens-Hattrick und Penalty-Wahnsinn

Union legt einen Turbostart hin – inklusive Rekord. Kevin Behrens trifft bereits nach 53 Sekunden: das schnellste Tor in der Bundesliga-Geschichte der «Eisernen». Und nach 9 Minuten steht es bereits 2:0 – wieder durch Behrens. Der auf seinen ersten Doppelpack auch noch seinen ersten Hattrick folgen lässt. Auch zum 3:1 trifft er, zum dritten Mal nach herrlicher Flanke – zum dritten Mal per Kopf.

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«Ich kann mich nicht erinnern, so was schon mal gesehen zu haben.»
Urs Fischer, Trainer Union Berlin
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«Es ist immer gut, wenn man das erste Spiel gewinnt», sagt Fischer zum Gezeigten. Ehe er einschränkt, dass es auch Phasen im Spiel gab, die ihm weniger gefallen haben, «da haben wir zu viel zugelassen».

So etwa, als Union zwei Penaltys verursacht. Doch Goalie Frederik Rönnow parierte beide (63./88.) gegen den bedauernswerten Mainz-Stürmer Ludovic Ajorque. Fischer staunend: «Ich kann mich nicht erinnern, so was schon mal gesehen zu haben.» Und trotz des 4:1 kommt der Zürcher zu der für ihn typischen Erkenntnis: «Es gibt noch viel zu tun.»

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Neuzugänge kommen von der Bank

Die prominenten, eben erst verpflichteten Neuzugänge wie Robin Gosens und Kevin Volland bleiben zunächst noch auf der Bank, führen dann aber beim 4:1 von Milos Pantovic gemeinsam als Vorbereiter Regie. Es zeigt eindrücklich, dass Union mit seinen insgesamt neun neuen Spielern vor allem in der Breite massiv zugelegt hat. Fischer findet auch, dass es da «selbstverständlich sei, dass noch nicht alles gelingt». 

Auf jeden Fall gelingt bei den Berlinern schon viel mehr als beim Gegner aus Mainz, bei dem Nati-Spieler Edimilson Fernandes mit seiner Verteidigung des Öfteren im Schilf steht. Er selbst sieht vor allem beim 0:1 nicht gut aus. Mainz-Sportdirektor Martin Schmidt konstatiert: «An dieser Niederlage sind wir selber schuld.»

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
27
72
70
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
27
30
61
3
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
27
20
53
4
RB Leipzig
RB Leipzig
27
18
50
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
27
15
50
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
27
16
46
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
27
-1
38
8
SC Freiburg
SC Freiburg
27
-5
37
9
Union Berlin
Union Berlin
27
-15
31
10
FC Augsburg
FC Augsburg
27
-17
31
11
FSV Mainz
FSV Mainz
27
-9
30
12
Hamburger SV
Hamburger SV
27
-9
30
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
27
-13
29
14
Werder Bremen
Werder Bremen
27
-17
28
15
1. FC Köln
1. FC Köln
27
-9
26
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
27
-20
24
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
27
-22
21
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
27
-34
15
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