«Die schwierigste Aufgabe meiner Karriere»
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Gross über Schalke-Posten:«Die schwierigste Aufgabe meiner Karriere»

Fischer gegen Gross – ein Weggefährte erinnert sich
«Gross warnte uns vor Chips und Bratwürsten»

Am Samstag spielt Union Berlin mit Urs Fischer gegen Schalke mit Christian Gross. Rico Fuchs spielte einst mit Fischer bei St. Gallen und unter Gross bei Wil – wie er die beiden wahrnahm.
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1992 in Wil: Christian Gross erklärt seine Philosophie. Nun erinnert sich sein Ex-Spieler Rico Fuchs (4. von links).
Foto: Blicksport
Andreas Böni

Es ist das Duell Zürich-Affoltern gegen Zürich-Höngg. Wenn am Samstag um 18.30 Uhr das Spiel Union Berlin gegen Schalke angepfiffen wird, dann steht an der Linie ganz viel Schweiz.

Urs Fischer (54) gegen Christian Gross (66). Was beide gemeinsam haben: Sie sind auch in der Ostschweiz Legenden. Rico Fuchs (51) ist einer, der mit beiden zu tun hat. Er spielt bei St. Gallen mit Fischer und danach unter Gross bei Wil.

Es ist Anfang der Neunziger Jahre, als Fuchs mit knapp über 20 nach St. Gallen wechselt. Dort ist Fischer, seit 1987 im Verein, mit Thomas Hengartner und Ertan Irizik die grosse Führungsfigur.

«Da knallts gleich»

Fuchs erinnert sich: «Gegen uns junge Spieler war er extrem hart. Wie er eingestiegen ist im Training, oder auch die anderen aus der Führungsgruppe, war oft gefährlich. Du wusstest als Junger: Da muss ich nicht zu nah ran, da knallts gleich.» Der Verteidiger weiter: «Auf der anderen Seite war Fischer nie böse, hatte immer Respekt und Anstand und half auch neben dem Platz. Immer mit Respekt und Anstand. Ein richtiger Anführer.»

«Nicht erwischt werden»

Fuchs wechselt dann zum FC Wil in die Nati B, wohin Christian Gross den Klub aus der 2. Liga geführt hat. Mit eiserner Disziplin – und knallharten Essens-Tipps. «Er hat uns vor Chips und Bratwurst gewarnt», so Fuchs. «Und uns immer wieder darauf hingewiesen, dass dies nicht zur Sportlernahrung gehöre.» Wars eine Regel oder eine Empfehlung? «Das Motto war, sich nicht erwischen zu lassen ...» Gross selbst bezeichnet die Erfahrung in Wil als «unbezahlbar».

Wie war er als Trainer? «Gross war als Person und Mensch neben dem Feld fantastisch, immer lustig und lässig. Aber im Training konnte er dich fertigmachen. Aber immer nur auf den Fussball bezogen, nie auf den Menschen. Darum wünsche ich ihm auch, dass er nun Schalke rettet.» Es wird eine Herkulesaufgabe. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz schon. Ein Sieg gegen Fischer in Berlin ist Pflicht, will Schalke nochmals rankommen.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
25
68
66
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
25
27
55
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
25
20
49
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
25
16
47
5
RB Leipzig
RB Leipzig
25
14
47
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
25
16
44
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
25
-1
35
8
SC Freiburg
SC Freiburg
25
-5
34
9
FC Augsburg
FC Augsburg
25
-12
31
10
Hamburger SV
Hamburger SV
25
-8
29
11
Union Berlin
Union Berlin
25
-12
28
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
25
-15
25
13
Werder Bremen
Werder Bremen
25
-16
25
14
1. FC Köln
1. FC Köln
25
-9
24
15
FSV Mainz
FSV Mainz
25
-12
24
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
25
-17
24
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
25
-21
20
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
25
-33
14
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