Darum gehts
- Miro Muheim spielt sein 150. Spiel für den Hamburger SV
- Er ist beim HSV der Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten
- Auch Nico Elvedi und Leon Avdullahu gehören zu den Dauerläufern der Liga
Wenn der Hamburger SV am Samstagnachmittag in Heidenheim antritt, wird es für einen Spieler ein ganz besonders Spiel: Der Schweizer Miro Muheim (27) wird zum 150. Mal für die Rothosen auflaufen.
«Eine krasse Zahl», äussert er sich vor dem Abstiegsknüller – die Hanseaten liegen sechs Punkte vor dem Tabellenschlusslicht – auf der Vereinswebsite zu seinem Jubiläum. Im Sommer 2022 hat Muheim von St. Gallen in die 2. Bundesliga gewechselt und sich dort schnell zum Stammspieler entwickelt. Nach viereinhalb Jahren diesen Meilenstein zu erreichen, sei besonders. «Ich kann mich mit der Stadt, dem Verein und den Fans unglaublich identifizieren. Der HSV ist ein massiver Klub und in den vergangenen Jahren für mich auch zu einem Zuhause geworden.»
Auf dem Feld ist normalerweise die linke Aussenbahn sein zu Hause. Doch in seinem 149. Spiel lief er plötzlich im Mittelfeldzentrum aus. Ein taktischer Kniff der Trainer, der zum 2:2 gegen Bundesliga-Dominator Bayern München verhalf. «Unsere Idee war es, Olise aus dem Spiel zu nehmen, indem wir ihn doppeln», schaut Muheim nochmals auf den Abend zurück, den er als «cool» bezeichnet. «Es wäre gelogen, wenn es nicht ein besonderer Reiz wäre, gegen solche Top-Spieler zu spielen und zeigen zu können, was man kann.»
Nummer 15 der Dauerläufer der Liga
In Hamburg muss Muheim niemandem mehr etwas beweisen. Unter Trainer Merlin Polzin ist er nicht aus der Startelf wegzudenken. Kein Feldspieler hat beim HSV mehr Minuten absolviert als der Schweizer. Einzig beim Auswärtsspiel in Bremen am 13. Spieltag stand er nicht in der Startelf. 17- von 19-mal spielte er über die volle Distanz. Selbst im Liga-Vergleich gehört er zu jenen Feldspielern, die mit die wenigsten Minuten verpasst haben. Nur 14 Akteure der ganzen Bundesliga mussten in der laufenden Saison weniger zusehen. Deren sechs haben bislang gar keine Minute ihres Teams verpasst: Mit Gladbach-Abwehrpatron Nico Elvedi (29) ist auch dort ein Schweizer dabei. Ausgeschlossen sind die Torhüter.
Leon Avdullahu (21) ist der zweite Schweizer, der sich auf Anhieb in der Bundesliga durchgesetzt hat. Der Hoffenheim-Söldner zieht im Mittelfeld der Kraichgauer die Fäden und verpasste seit dem 6. Spieltag keine einzige Minute mehr – und ist mit seinem Klub im Gegensatz zu Elvedi und Muheim im Kampf um die Champions-League-Plätze involviert.
Muheims Alltag mit Aufsteiger Hamburg heisst derweil Abstiegskampf. Sein 150. Spiel findet in Heidenheim statt. Das Ziel ist klar: mit dem ersten Auswärtssieg der Saison einen grossen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Vielleicht ja sogar dank des ersten Bundesliga-Treffers des Schweizers? Muheim: «In meinem 150. HSV-Spiel mein erstes Bundesliga-Tor zu schiessen, wäre ein Traum.»
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Bayern München | 20 | 56 | 51 | |
2 | Borussia Dortmund | 20 | 22 | 45 | |
3 | TSG Hoffenheim | 20 | 20 | 42 | |
4 | VfB Stuttgart | 20 | 11 | 39 | |
5 | RB Leipzig | 20 | 11 | 36 | |
6 | Bayer Leverkusen | 19 | 12 | 35 | |
7 | SC Freiburg | 20 | -2 | 27 | |
8 | Eintracht Frankfurt | 20 | -5 | 27 | |
9 | Union Berlin | 20 | -8 | 24 | |
10 | 1. FC Köln | 20 | -3 | 23 | |
11 | FC Augsburg | 20 | -13 | 22 | |
12 | Borussia Mönchengladbach | 20 | -9 | 21 | |
13 | Hamburger SV | 19 | -10 | 19 | |
14 | VfL Wolfsburg | 20 | -14 | 19 | |
15 | Werder Bremen | 20 | -16 | 19 | |
16 | FSV Mainz | 20 | -10 | 18 | |
17 | FC St. Pauli | 20 | -16 | 14 | |
18 | 1. FC Heidenheim 1846 | 20 | -26 | 13 |

