Kommt aus der 3. Liga
Absteiger Wolfsburg hat einen neuen Cheftrainer

Die Wölfe haben einen neuen Chef an der Seitenlinie! Wie der Bundesliga-Absteiger am Mittwoch bekanntgibt, wird Tobias Strobl das Traineramt in Wolfsburg übernehmen. Der junge Coach kommt vom Drittligisten SC Verl und folgt auf Dieter Hecking.
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Tobias Strobl wird neuer Trainer beim VfL Wolfsburg.
Foto: imago/Nordphoto
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Der VfL Wolfsburg hat einen neuen Cheftrainer! Wie der Bundesliga-Absteiger am frühen Mittwochabend offiziell bekanntgibt, übernimmt Tobias Strobl (38) das Ruder an der Seitenlinie. Der Coach wechselt vom Drittligisten SC Verl nach Wolfsburg, wo er einen Zweijahresvertrag bis 2028 unterschreibt. 

Strobl folgt auf Dieter Hecking (61), dem die Rettung vor dem historischen ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte misslang und neu als neuer Geschäftsführer bei den Wölfen agieren wird. Er und der Schweizer Sportdirektor Pirmin Schwegler (39) seien fest von der Neubesetzung überzeugt: «Strobl ist ein Trainer mit grosser Energie und einer klaren Vorstellung vom Fussball, der trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung mit nach Wolfsburg bringt. Mit seiner erfolgreichen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Nachwuchs und Profibereich hat er sich beim FC Augsburg einen Namen gemacht. Wie man eine Mannschaft formt und Spieler weiterentwickelt, sie auf ein neues Niveau bringt, das hat er nicht nur in Verl zuletzt eindrucksvoll nachweisen können.»

Historische Saison mit Verl

Auch Strobl brennt bereits auf seine neue Aufgabe: «Der Austausch mit Dieter und Pirmin war vom ersten Moment an überragend. Ich hatte sofort das Gefühl, dass es passt und die Aufgabe beim VfL Wolfsburg etwas Besonderes ist. Es reizt mich sehr, Teil davon zu sein und hier etwas Neues aufzubauen. Diese Herausforderung werde ich mit viel Positivität angehen, das ist mein Naturell. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die Zeit, die vor uns liegt.»

Nach einer Rekordsaison mit Verl (Platz sechs und damit die beste Drittliga-Platzierung der Klubhistorie sowie der erste Westfalenpokal-Sieg seit 19 Jahren) wartet auf Strobl in Wolfsburg nun das ganz grosse Projekt: der direkte Wiederaufstieg.

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