Darum gehts
- Esther González wechselt überraschend zu al-Qadsiah in Saudi-Arabien
- Fans kritisieren Auszeit-Begründung und Wechsel in ein LGBTQ-feindliches Land
- Gonzalez bekam am 6. Januar 2026 ein Baby mit Partnerin Estefania Cruz
«Heuchlerisch» ist laut Duden jemand, der unaufrichtig, unehrlich und verstellt ist. Diese Attribute sollen vielen Fussballfans zufolge derzeit auf die Weltmeisterin Esther González (33) zutreffen.
Am 27. Juli gab die Spanierin bekannt, ihren laufenden Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen während der Saison aufzulösen. Das Arbeitsverhältnis wird gekündigt, «da sie sich vorübergehend aus dem Fussball zurückzieht, um sich in Spanien um persönliche Angelegenheiten zu kümmern.»
Viele Fans sind zu diesem Zeitpunkt besorgt und wünschen der 33-Jährigen alles Gute für ihre Zukunft. Doch nun verkündet die Spanierin: Sie heuert beim saudi-arabischen Verein al-Qadsiah an – eine Ablösesumme kassiert Gotham FC nicht. Eine Entscheidung, die vor allem negatives Feedback nach sich zieht.
Für homosexuelle Handlungen droht die Todesstrafe
Im Netz wird die Spanierin, die nach dem WM-Titel 2023 in die USA gewechselt ist, extrem angefeindet. Einerseits, weil viele den Wechsel aus fussballerischer und ethischer Sicht nicht nachvollziehen können. Der Tenor: Warum kündigt man an, eine Auszeit nehmen zu wollen, um dann doch bei einem neuen Klub zu unterschreiben?
Andererseits herrscht Unverständnis, da González in ein Land wechselt, das homosexuelle Ehen nicht akzeptiert. Die Fussballerin machte vor drei Jahren ihre Beziehung zu Estefania Cruz öffentlich, mit welcher sie am 6. Januar 2026 ein Baby bekam. Die Fotos dieser wundervollen Ankündigung sind allerdings nicht mehr auf ihrem Instagram-Profil zu finden. In Saudi-Arabien ist jede sexuelle Handlung ausserhalb einer heterosexuellen Ehe grundsätzlich strafbar, gleichgeschlechtlichen Paaren droht sogar die Todesstrafe.