Navarro hat klare Vorstellungen von der neuen Nati
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Sundhage-Ära ist beendet:Navarro hat klare Vorstellungen von der neuen Nati

Dafür bringt er Barça-Ideen mit
Der neue Nati-Trainer will nicht in die Schweiz ziehen

Rafel Navarro ist neuer Nati-Trainer. An der Pressekonferenz erklärt er seine Spielphilosophie und warum er nicht in die Schweiz ziehen wird.
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Gut gelaunt: Rafel Navarro wird am Dienstag als neuer Nati-Trainer vorgestellt.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rafel Navarro wird neuer Trainer der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft
  • Navarro bringt ein offensives Mindset und Barça-Ideen ins Team
  • 39-jähriger Navarro war sechs Jahre Assistenztrainer beim FC Barcelona
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Björn LindroosRedaktor Sport

Viele Schweizer Fans dürften sich am Dienstagnachmittag die Augen gerieben haben, als der Fussballverband den neuen Trainer der Frauen-Nati präsentiert hat. Rafel Navarro (39) übernimmt das Schweizer Team per sofort. Googelt man ihn, findet man nicht viel. Nicht mal einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat der Spanier. Ein unbekanntes Gesicht soll die Nati also in die Zukunft führen.

Am Dienstag wird dieser Unbekannte dann im Rahmen einer Medienkonferenz offiziell vom Verband vorgestellt. «Ich bin sehr happy, hier zu sein», sagt der schlanke, grosse Spanier, als er im gut gefüllten Presseraum des Haus des Schweizer Fussballs in Muri bei Bern Platz nimmt.

Noch nie zuvor Cheftrainer

Navarro kommt vom grossen FC Barcelona, wo er seit sechs Jahren Assistenztrainer war. Eine Rolle, von der er scheinbar genug hat. «Ich war lange Assistent. Jetzt wollte ich unbedingt Cheftrainer werden», begründet er seine Zusage an die Schweizer Nati.

Tatsächlich ist dieses Amt für ihn Neuland. Navarro war noch nie auf Profi-Ebene Cheftrainer. Für den Verband aber kein Problem, erklärt Präsident Peter Knäbel (59): «Er hatte wesentliche Anteile an den Trainings und der Trainingsgestaltung und somit erhebliche Anteile bei einem der grössten Klubs der Welt. Er passt perfekt zu unseren Herausforderungen.» Und Direktorin Marion Daube (49) ergänzt: «Seine leidenschaftliche Art und seine Arbeit mit jungen Spielerinnen haben uns überzeugt.»

Offensives Mindset und Barça-Ideen

In die Schweiz zu ziehen, plant der 39-Jährige derweil nicht. «Es ist nicht meine Idee, hier in der Schweiz zu leben. Aber wir werden sehen. Ich habe keine Mühe damit, oft hierherzukommen, wenn es sein muss. Ich werde viel arbeiten und bin sehr motiviert», so Navarro.

Als der Spanier vom Blick-Reporter auf seine Spiel-Idee angesprochen wird, fangen seine Augen an zu glänzen. «Endlich. Danke für die Frage», sagt er lachend, ehe er ausholt: «Ich habe ein offensives Mindset – ich will viel Ballbesitz haben. Ich weiss, ich bin nicht mehr in Barcelona. Ich will nicht wie Barcelona spielen. Aber ich möchte ein paar Barcelona-Ideen hierherbringen. Wir wollen hoch pressen und viele kurze Pässe einbauen.» Mit Teilen des Teams ist der 39-Jährige auch schon bestens vertraut: Ana-Maria Crnogorcevic und Sidney Schertenleib kennt er aus gemeinsamen Zeiten bei Barcelona.

Navarro will sich auch in der Nachwuchsförderung stark einschalten. «Ich verfüge über viel Erfahrung. Das alles ist Teil unseres Plans dieses Projekts», so der neue Coach. Und weiter: «Es geht nicht nur um die A-Nati. Die Jungen sind unsere Zukunft. Unsere Philosophie ist es, alle Teams besser zu machen. Das wird uns dann allen helfen.»

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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