Darum gehts
- Italien verpasst zum dritten Mal in Folge die Männer-WM 2026
- Viola Calligaris hofft auf eine Wende, ihr Juve-Vertrag läuft aus
- Frauen-WM 2027: Italien drohen Playoffs, Schweiz mit entscheidenden Spielen
Das WM-Aus von Italien in den Playoffs vor zwei Wochen gegen Bosnien-Herzegowina hat hohe Wellen geschlagen und das Land des Calcio einmal mehr in eine Depression gestürzt. Zum dritten Mal in Folge findet eine Männer-WM ohne den vierfachen Weltmeister statt.
Auch Nati-Verteidigerin Viola Calligaris (30) litt mit ihren Juve-Teamkolleginnen mit. «Das ganze Team hat zusammen das Spiel geschaut, und das Ganze hat meine Teamkolleginnen natürlich schon sehr betroffen gemacht.» Italien lebe für den Fussball, aber momentan laufe es nicht so, wie es sich die Leute wünschen würden. «Sogar bei den Mitarbeiterinnen im Nagelstudio, die sich überhaupt nicht für Fussball interessieren, wurde darüber diskutiert.»
Vertrag mit Juve läuft aus
Auch Calligaris selbst hat einen engen Bezug zu Italien. Ihr Grossvater stammt aus dem Belpaese, und auch sie besitzt den italienischen Pass. Und seit bald zwei Jahren spielt die Obwaldnerin bei Juventus Turin. «Mein Temperament ist südländisch, meine Exaktheit und Verlässlichkeit schweizerisch», sagte die Verteidigerin einst zu Blick.
Wie viele Italienerinnen und Italiener wünscht sich auch Calligaris, dass nun das Ende der Negativserie erreicht ist und eine neue Ära beginnt. «Ich hoffe, sie machen einen Schritt nach vorne und fahren nicht die gleiche Schiene weiter», so die Verteidigerin, deren Vertrag bei Juve Ende Saison ausläuft. Ob Calligaris in Italien bleibt, steht in den Sternen. «Ich bin offen für alles.»
Auch Italienerinnen in Rücklage
Die nächste Chance für eine italienische WM-Teilnahme bietet sich 2027 bei der Frauen-Endrunde in Brasilien. Allerdings sind die Italienerinnen, die in der Liga A der Nations League spielen, im Kampf um das direkte WM-Ticket im Vergleich mit Schweden und Dänemark bereits in Rücklage, womit auch den EM-Halbfinalistinnen von 2025 der Gang in die Playoffs blüht.
Dort könnte es je nach Auslosung zum Duell mit der Nati kommen – allerdings erst in der zweiten Runde, sollte die Schweiz ihre Gruppe als Siegerin abschliessen. Ob sie das tut, wird sich sehr wahrscheinlich in den beiden Duellen gegen die Türkei am Dienstag in Zürich und am Samstag in Sinop entscheiden.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Norwegen | 3 | 3 | 9 | |
2 | Schweiz | 3 | 1 | 4 | |
3 | Finnland | 3 | 0 | 4 | |
4 | Island | 3 | -4 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Spanien | 3 | 11 | 9 | |
2 | Italien | 3 | -1 | 4 | |
3 | Belgien | 3 | -4 | 3 | |
4 | Portugal | 3 | -6 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schweden | 3 | 7 | 9 | |
2 | Deutschland | 3 | 0 | 6 | |
3 | Polen | 3 | -4 | 3 | |
4 | Dänemark | 3 | -3 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Frankreich | 3 | 7 | 9 | |
2 | England | 3 | 8 | 6 | |
3 | Niederlande | 3 | -4 | 3 | |
4 | Wales | 3 | -11 | 0 |