«Unsicherheit im Kader raubt viel Energie»
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Gerber analysiert Saisonstart:«Unsicherheit im Kader raubt viel Energie»

Verlässt auch Fehr den FC Thun?
«Was die Zukunft bringt, werden wir sehen»

Nach der 0:7-Blamage gegen Lech Posen steht der FC Thun unter Druck. Nachdem mit Michael Heule und Valmir Matoshi zwei weitere Spieler den Klub verlassen haben, drohen noch weitere Abgänge.
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Thun hat im Hinspiel der Europa-League-Playoffs eine Ohrfeige erhalten.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thun-Präsident Gerber schliesst weitere Transfers zur Konkurrenz aus, trotz Gerüchten
  • Thun verlor Hinspiel der Europa-League-Playoffs gegen Lech Posen mit 0:7
  • Transferfenster endet am 8. September, Verstärkung für Sturm erwartet
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Andri BäggliRedaktor Sport

«Wir geben keine Leistungsträger mehr ab, schon gar nicht – und schon gar nicht zur direkten Konkurrenz», sagte Thun-Präsident Andres Gerber am Dienstag bestimmt zu Blick. Die Thuner haben in dieser Saison bereits viele wichtige Spieler abgegeben. So zum Beispiel auch am Montag, als sich Valmir Matoshi zu Sturm Graz und Michael Heule zu Heidenheim verabschiedet haben.

Doch trotz der klaren Ansage des Präsidenten ebben die Gerüchte um weitere Verkäufe nicht ab. So ist laut Medienberichten Verteidiger Jan Bamert beim VfL Bochum ein Thema. Und auch Aussenverteidiger Fabio Fehr wird mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Der FC St. Gallen – und damit ein direkter Ligakonkurrent – ist sehr an den Diensten des 26-Jährigen interessiert.

Kopf war nicht am richtigen Ort

Nun steht aber erst das Rückspiel in den Europa-League-Playoffs gegen Lech Posen an. Im Hinspiel haben die Thuner eine ordentliche Abreibung erhalten. Gleich mit 0:7 ist der Schweizer Meister in Polen untergegangen. Gerber hat in einem Video auf den Kanälen des FC Thun nach der Blamage anerkannt, dass nicht alle Spieler mit dem Kopf bei der Sache waren.

Und auch Trainer Gian-Luca Privitelli sieht das an der Pressekonferenz vor dem Rückspiel ähnlich: «Vielleicht war halt einfach etwas im Hinterkopf.» Es stellt sich also die Frage, ob die Thuner wegen der brodelnden Gerüchteküche ein ähnliches Szenario erwartet? 

Privitelli plant mit jedem Spieler

An der Pressekonferenz nimmt auch Fabio Fehr teil. Von Blick auf die Wechsel-Gerüchte angesprochen, sagt der Aussenverteidiger: «Ich kann dazu nicht viel sagen. Ich habe den Fokus aufs Hier und Jetzt, und was die Zukunft bringt, werden wir sehen.» Ein klares Bekenntnis zu den Berner Oberländern klingt anders.

Derweil rechnet Privitelli Stand jetzt mit den Diensten von Fehr in dieser Saison: «Ich plane mit jedem, der heute dabei war. Am Schluss wissen wir nicht, was morgen ist. Wir planen auch mit verletzten Spielern fix.» Ihre Prozesse seien laut Privitelli klar: «Wir wollen jeden Tag besser werden und unsere Spielidee nicht verlieren, auch wenn es stürmisch ist. Das müssen wir jetzt konsequent durchziehen.»

Nichtsdestotrotz wird auch der 48-Jährige froh sein, wenn zumindest der Transfer-Sturm vorbei ist und er weiss, mit welchen Spielern er zumindest bis im Winter rechnen kann. Am 8. September schliesst das Transferfenster in der Schweiz. Klar ist, dass das Team noch Zuwachs erhalten wird. Besonders auf der Position von Matoshi rechnet Privitelli noch mit einer Verstärkung: «Ich denke, dass vorne noch etwas gehen könnte. Dass wir Valmir ersetzen werden, ist wahrscheinlich und wäre sicher gut. Ich bin aber mittendrin, und es ist nicht so, dass Simone (Rapp, d. Red.) mir plötzlich einen Spieler vorsetzt.»

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