FCZ-Fans bescheren Marchesano Gänsehaut-Abschied
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«Will nicht nochmals weinen»:FCZ-Fans bescheren Marchesano Gänsehaut-Abschied

St. Galler haben ein Trauma
Yverdons Marchesano ist der Espen-Schreck

Vor dem Cup-Halbfinal gegen den FCSG spricht Yverdon-Zauberfuss Antonio Marchesano über seine positive Bilanz gegen St. Gallen. Und weshalb er sich eine Rückkehr zum FCZ vorstellen könnte.
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31 Mal spielte Antonio Marchesano gegen den FCSG und holte zwölf Siege. Jubelt er auch am Sonntag?
Foto: Feshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Antonio Marchesano spielt seit Januar 2025 für Yverdon in Challenge League
  • Yverdon trifft im Cup-Halbfinal gegen St. Gallen auf einen motivierten Gegner
  • Marchesano bestritt 31 Spiele gegen FCSG, gewann 17 und verlor 11
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Stefan KreisReporter Fussball

Antonio Marchesano (35) steht für einen der grössten Ohrwürmer der Super-League-Geschichte. Unvergessen, wie Hunderte FCZ-Fans in einem Konzertsaal zur Melodie von «Bella ciao» den «Oh-Tonino-Marchesano-Song» anstimmen – und ihren Publikumsliebling nach acht Jahren verabschieden.

Noch heute zieht sich Marchesano das Video ab und zu rein: «Das macht Freude. Zu sehen, dass ich den Fans etwas hinterlassen habe. Das ist magnifico und erfüllt mich mit Stolz.» 

Mit dem FCZ wurde der Tessiner Meister und Cupsieger. Seit Januar 2025 kickt der Zauberfuss für Yverdon in der Challenge League – und steht am Sonntag im Cup-Halbfinal gegen St. Gallen vor einem der grössten Spiele der Vereinsgeschichte. «Wir wollen der Stadt etwas Aussergewöhnliches schenken», sagt Marchesano. Wohl wissend, dass mit dem FCSG ein Gegner kommt, der seit 1969 auf einen Cupsieg wartet – und entsprechend motiviert zur Sache gehen wird. «Sie werden zu 100 Prozent bereit sein. Weil sie wissen, dass eine solche Chance nur einmal kommt.»

FCSG hat ein Yverdon-Trauma

Dass es die Elf von Enrico Maassen in der letzten Saison in vier Spielen nicht schaffte, Yverdon zu bezwingen, will er nicht zu hoch hängen. «Beide Teams haben sich verändert, das wird am Sonntag ein anderes Spiel», so Marchesano, der insgesamt 31 Mal gegen den FC St. Gallen spielte, dabei nur elf Mal verloren und sich zum Espen-Schreck gemausert hat. 

In der letzten Saison trägt er für Yverdon mit seinem Last-Minute-Treffer dazu bei, dass der FCSG die Top-6 verpasst. Im Cup-Achtelfinal 2017 kegelt er die Ostschweizer mit einem Treffer aus dem Wettbewerb – und holt am Ende die begehrte Sandoz-Trophäe.

2022 folgt die endgültige Krönung im FCZ-Dress. Meisterheld! Und das, obwohl der 167 Zentimeter kleine Tessiner erst mit 26 in der Super League debütierte und zu Beginn seiner Karriere für zu leicht befunden wurde. «Es gab Phasen, da habe ich gezweifelt», sagt Marchesano. «Nach Jahren in der Challenge League habe ich mich gefragt, ob ich alles auf die Karte Fussball setzen oder mich umorientieren will. Weil es harte Arbeit ist und man wenig verdient.»

Mittlerweile gehört der Offensivkünstler zu den Top-Verdienern. FCZ-Boss Ancillo Canepa liess nach dessen Abgang verlauten, dass der Tessiner in Yverdon das Doppelte bekomme. Dass sein FCZ seit seinem Abgang kein Bein mehr vors andere kriegt, will Marchesano nicht gross kommentieren: «Es sind viele Dinge passiert, und oft wurden die falschen Entscheidungen getroffen. Aber es liegt nicht an mir, das zu beurteilen.»

Eine Rückkehr zum FCZ schliesst er trotz des Absturzes der Zürcher und des unschönen Abgangs nicht aus. Vielleicht als Trainer. Aktuell absolviert Marchesano das B-Diplom. Wie es im Sommer weitergeht, weiss er noch nicht. Sein Vertrag läuft aus. «Ich bin offen für alles», sagt Marchesano.

Priorität habe jetzt aber der Cup-Halbfinal gegen St. Gallen. 

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