Geht er schon diese Woche?
Auf der Insel wird Guardiolas City-Zukunft diskutiert

Manchester City verliert auswärts gegen den norwegischen Fussballzwerg Bodö/Glimt. Das dürfte Spekulationen über die Zukunft von Starcoach Pep Guardiola weiter anheizen, die schon vor der Blamage im hohen Norden Fahrt aufgenommen haben.
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Bedienter Pep: Seine Citizens blamieren sich auswärts gegen Bodø/Glimt.
Foto: IMAGO/NTB

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schlechter Start ins neue Jahr: ManCity kassiert in Bodö nächste Pleite
  • Guardiola fehlen neun Spieler, darunter drei meist eingesetzte Verteidiger
  • Vertrag bis 2027, aber Gerüchte über verfrühten Abgang halten sich
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

«Am Ende ist es einfach nur peinlich», bringt es Erling Haaland nach Citys 1:3-Pleite bei Bodö/Glimt auf den Punkt. Es ist nach der 0:2-Derbypleite der zweite heftige Nackenschlag für das Team von Starcoach Pep Guardiola (55) – das einen Albtraumstart ins 2026 hingelegt hat.

«Im neuen Jahr laufen viele, viele Dinge gegen uns», sagt Guardiola an der Pressekonferenz nach dem Spiel – und umgeht das Wort Krise damit. Denn neben zwei Siegen in den Pokalbewerben (gegen Newcastle und das drittklassige Exeter) setzte es drei Remis und zwei Niederlagen ab.

Den Grund dafür kennt er: die vielen Verletzten. Auswärts gegen Bodö fehlten neun Spieler, mit Ruben Dias, John Stones und Josko Gvardiol auch die drei meist eingesetzten Verteidiger. «Das macht uns aktuell etwas fragil», zeigt sich der Spanier von der Situation frustriert: «Alles, was falsch laufen kann, läuft aktuell falsch.»

Könnte diese Woche weg sein

Dennoch fordert der Spanier in den nächsten Spielen gegen die Wolves (dem abgeschlagenen Schlusslicht in der Liga) und Galatasaray eine Trendwende – wenn er denn überhaupt im Amt bleibt. Denn schon vor der Bodö-Blamage heizte eine Aussage des ehemaligen Sky-Moderators Richard Keys (68) auf der Insel Spekulationen über seine langfristige Zukunft an. «Dass er Ende Saison geht, ist so gut wie sicher. Aber er könnte auch diese Woche schon gehen», zitierte ihn «Daily Mail» schon anfangs Woche.

Obwohl Guardiolas Vertrag bei den Skyblues noch bis Sommer 2027 läuft, wird in England seit geraumer Zeit über einen Nachfolger spekuliert. So existiert auch die These, dass Enzo Maresca bei Chelsea auch entlassen worden ist, weil er mit dem Job bei City geliebäugelt hat.

Der grosse Trainerknall käme bei City in den nächsten Tagen dennoch überraschend. Im Dezember hatte sich Guardiola in typischer Pep-Manier über seine Zukunft geäussert: «Im Moment will ich (über 2026 hinaus, Anm. d. Red.) weitermachen. Aber ich bin ein seltsamer Typ. Vielleicht wache ich morgens auf und sage: ‹Ich gehe.›»

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