Lindblad crasht im Training heftig in die Barrieren
0:30
Rote Flagge nach Unfall:Lindblad crasht im Training heftig in Streckenbegrenzung

Zweites Madrid-Training ohne Nervenkitzel
Tagessieg für Antonelli – Lindblad crasht

Auch das zweite Training stand im Zeichen der Frage: Wann kracht es auf dem engen Kurs in den Betonmauern? Um 17.36 Uhr war es dann so weit. Arvid Lindblad zerlegte an vierter Stelle den Racing Bulls. Tagessieger: WM-Leader Antonelli vor dem Ferrari-Duo.
Kommentieren
1/7
Arvid Lindblad fährt seinen Racing Bulls im zweiten Training an die Wand.
Foto: F1TV
2 Frage21 Tupfer Benoit1_2 Benoit1_18 Aufmacher3.JPG
Roger BenoitFormel-1-Experte

Nach der Pause haben sich die Fahrer lange unterhalten. Die Bilanz: Nur an zwei Stellen auf dem 22-Kurven-Labyrinth kann einigermassen gut überholt werden. Schon jetzt warten Fans und Experten auf die Qualifikation vom Samstag um 16 Uhr. Da werden viele über den Verkehr oder eben einzelne Fahrer reklamieren. Wie in Monaco.

Weltmeister Norris Letzter

Nach einer Viertelstunde sahen wir weiter die beiden Mercedes und Ferrari vorne. Weltmeister Norris, dessen Getriebe Probleme machte, und Alonso (kaputte Kupplung) hatten noch keine Rundenzeit auf dem Computer. Am Ende blieben die Plätze 17 für den Spanier und 22 für den Champion mit zwei Runden. 

Interessant, dass die beiden Mercedes (durch 66 WM-Punkte getrennt) bei der Halbzeit die schnellsten Runden drehten – auf dem gelben Medium-Reifen. Dann schlugen Leclerc und Lindblad auf dem weichen Gummi zurück.

12. Hülkenberg, 13. Bortoleto

Aber kaum gefahren, lagen wieder Antonelli und Hamilton ganz vorne. Während sich das Audi-Duo – wie meist in dieser Premierensaison – gut im Mittelfeld zeigt. Also dort, wo jeweils die letzten WM-Punkte verteilt werden. 

Vor allem Pechvogel Gabriel Bortoleto (21) kann davon ein Lied singen – mit fünf 11. Plätzen 2026. Auch hier ist das Trainingsduell offen. Hülkenberg (12.) war 0,110 Sekunden schneller als Bortoleto (13.)

Das Paddock in Madrid sorgt für viel Frust
1:14
F1-Fans sind sauer:Das Paddock in Madrid sorgt für viel Frust

«Sorry, mein Fehler»

Und dann war es nach 36 Minuten so weit: Rote Flaggen! Der Brite Arvid Lindblad (19) flog mit seinem Racing Bulls an vierter Stelle hinter Antonelli, Leclerc und Hamilton liegend (!), nach einer Linkskurve aussen in die Tecpro-Mauern. «Sorry, ich habe das Auto verloren», funkte der Junge mit bereits 29 Zählern in seiner ersten Saison. Also eine klare Erklärung, ohne nach Entschuldigungen zu suchen. Eher selten. 

Erst nach elf Minuten und einer nothelfmässigen Reparatur ging das Training weiter. Für die letzten 13 Minuten. Es gab kaum noch Rangverschiebungen.

1/2
Resultat des 2. Trainings
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen