Senioren jagen Ruhm und Geld
Alonso und Hamilton fahren auch 2027 in der Formel 1

Was machen die zwei Formel-1-Senioren Fernando Alonso (45, Aston Martin-Honda) und Sir Lewis Hamilton (41, Ferrari) im nächsten Jahr? Sie fahren weiter, auch wenn die offizielle Mitteilung noch etwas auf sich warten lässt.
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Fernando Alonso (vorne) und Lewis Hamilton fahren auch nächste Saison in der Formel 1.
Foto: Lukas Gorys

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hamilton prognostiziert Alonso Podestplatz in Monza, Aston Martin zeigt Aufwärtstrend
  • Alonso-Team hat bisher nur drei WM-Punkte, Podest wäre Sensation
  • Hamilton kaufte Ferrari F40, Wert heute bis vier Millionen Franken
Roger Benoit aus Monza

Das weltmeisterliche Duo, das 2007 mit je 109 Punkten bei McLaren-Mercedes den WM-Titel an Kimi Räikkönen (Ferrari) mit 110 Punkten verschenkte, jagt 2027 nicht nur Ruhm und Ehre. Es geht auch um die Millionengehälter, die man noch gerne in die Rente mitnimmt. Bei Hamilton sprechen wir von rund 50 Millionen Dollar, bei Alonso von über 25 Millionen Dollar.

Hamilton traut Alonso Podest zu

Doch die Hauptmotivation bleibt der Kampf auf der Strecke, die Freude am Sport und die Atmosphäre im Zirkus. Während Hamilton mit 59 Punkten Rückstand auf Antonelli (Mercedes) noch im Titelkampf ist, erlebt Alonso nach seinem Superrennen in Zandvoort (9.) den klaren Trend nach oben bei Aston-Martin. Und wenn die grüne Kiste mit dem endlich schnellen Motor aus Japan läuft, schmeisst man den Bettel nicht freiwillig hin.

Alonso wagte für die Temposchlacht in Monza sogar eine heisse Prognose: «Kimi kann es hier aufs Podest schaffen!» Es wäre eine Sensation, sollte dies dem bisher sechsfachen Saisonsieger gelingen. 

Denn der jetzt 20-jährige Italiener muss wegen eines totalen Motorwechsels von ganz hinten starten. Antonelli: «Platz fünf wäre sicher schon ein Erfolg!» Im Autodromo gehts also für Kimi nur um Schadensbegrenzung.

Hamilton erfüllte sich Traum

Hamilton hat sich vor seinem 393. GP-Start selbst beschenkt: Er kaufte sich einen legendären Ferrari F40. Von diesem Modell kamen seit der Premiere 1987 nur 1315 Modelle auf den Markt. Damals musste man noch eine halbe Million Franken auf den Tisch legen. Jetzt sind die F40 zwischen drei und vier Millionen Franken teuer.

Hamilton findet es gut, dass Ferrari hier an Michael Schumachers (57) erste Ferrari-Saison vor 30 Jahren denkt, in der er gleich in Monza gewinnen konnte. Als Hommage wird der aktuelle Bolide in den damaligen Farben auf die Reise beim 13. WM-Lauf geschickt. Hamilton: «In der Fabrik erinnern noch viele Dinge an Michael. Und alle reden weiter mit grossem Respekt von ihm.»

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