Nur Cadillac kommt mit zwei Baku-Siegern
Hadjar kehrt zurück – Leclerc hat miese Aserbaidschan-Bilanz

Nach drei Rennen Pause versucht der Franzose Isack Hadjar (22) auf dem 6003 Meter langen Baku-Stadtkurs am Donnerstag im ersten Training (10.30 Uhr) ein Comeback bei Red Bull.
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Isack Hadjar kehrt in Baku ins Cockpit zurück.
Foto: Lukas Gorys

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Isack Hadjars Handverletzung scheint ausgeheilt, Simulator-Test am Montag erfolgreich verlaufen
  • Nur Cadillac stellt zwei Baku-Sieger: Valtteri Bottas 2019 und Sergio Pérez 2021
  • Charles Leclerc mit 27 Pole-Positionen, aber nur 9 Siegen seit 2018
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Ist Isack Hadjars Handverletzung ausgeheilt? Ein Test im Simulator soll am Montag zufriedenstellend verlaufen sein. Ob seine Verletzung tatsächlich vom Boxtraining stammte, hat Red Bull leider nie kommuniziert.

Lawson war ein guter Ersatz

Hadjars Ersatzmann Liam Lawson hat den Franzosen mit einem sechsten und siebten Platz gut vertreten. Der Neuseeländer kehrt jetzt als WM-Neunter wieder zu den Racing Bulls (neben Lindblad) zurück.

Was macht Hadjar? Vor seiner Verletzung hat er siebenmal in Serie ein Rennen in den Top sechs beendet. Eine gute Bilanz neben dem unantastbaren Max Verstappen (in einer Woche 29).

Nur Cadillac hat zwei Sieger

Interessant, dass in Baku nur ein Team mit zwei früheren Siegern antritt – Schlusslicht Cadillac-Ferrari! Ja, Sergio Pérez zweimal wie Verstappen (jeweils auf Red Bull) sowie Valtteri Bottas (2019 auf Mercedes) gewannen in Aserbaidschan.

Jetzt hat dieses ältere Duo in 14 Rennen noch keinen einzigen Punkt geholt. Ob Cadillac 2027 nochmals diesen zwei erfahrenen Piloten das Vertrauen schenkt? Ersatzfahrer Herta (USA), erfolglos in der Formel 2 unterwegs, wäre eine schlechte Alternative. Und sonst? Tote Hose.

Der sieglose Pole-König in Baku

Gleich mit vier Pole-Positionen in Serie (2021 bis 2024) ist Ferrari-Pilot Charles Leclerc ans Kaspische Meer angereist. Viermal ganz vorne gestartet, aber nie als Erster im Ziel.

Das passt zu seiner miesen Bilanz nach neun Jahren Formel 1: Nur neun Siege, aber 27 Pole-Positionen. Bei seinem Lehrjahr 2018 im Sauber-Alfa liess Leclerc mit dem 6. Platz in Baku die Hinwiler jubeln. Es war erst das vierte Rennen des Monegassen gewesen.

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