Nur einmal wurde Silberpfeil-Pilot Antonelli mit der Startnummer 12 (als Erinnerung an Vorbild Senna) gestoppt. Beim Batterieschaden in Barcelona. Also vergessen wir jede Wette gegen den Italiener. Wer bei den englischen Buchmachern doch noch auf Antonelli setzt, bekommt für einen Einsatz von umgerechnet 10 Franken gerade mal einen Gewinn von 45 Rappen zurück.
Warten auf den 72. Sieg
Für den vierfachen Weltmeister Max Verstappen (29) ist klar: «Keiner von uns hat 2026 gegen Kimi eine echte Chance. Dazu ist die Kombination mit Mercedes einfach zu stark!»
Für den Holländer geht es schon am Samstag in Baku (Rennen um 13 Uhr) und dann bis Saisonende (wohl in Imola) nur darum: Der 72. GP-Sieg muss her. Es ist die Anzahl der Erfolge, die ein gewisser Michael Schumacher (57) einst Ferrari schenkte. 19 kamen mit Benetton dazu.
Immer mit Kimi aufs Podest
Für Verstappen, seit dem Finale 2025 in Abu Dhabi sieglos, hatten seine sechs aktuellen Podestauftritte alle etwas gemeinsam: Er stand jeweils mit Antonelli auf dem Treppchen!
Am letzten Mittwoch bewies der Red-Bull-Superstar in Silverstone seine Extraklasse. Er überholte nach 14 Runden oder gut 30 Minuten auf einem Extrakurs alle seine 100 Gegner im Kart!
Wenn Väter ehrgeizig bleiben
Jetzt hat Verstappen in der Red-Bull-Academy einen prominenten Kollegen: Robin Räikkönen (11). Der Sohn des finnischen Ferrari-Weltmeisters von 2007 hat in den Kart-Serien kaum noch Gegner. Spätestens in sechs Jahren soll Kimis Sohn die ersten Formel-1-Tests machen. Neues Mindestalter für einen Grand-Prix-Start ist jetzt 18 Jahre.
Interessant, dass immer wieder Väter mit ihrem Nachwuchs offenbar die eigene Karriere verlängern wollen. Das gilt unter anderem auch für die Söhne von Gerhard Berger oder Mercedes-Chef Toto Wolff. Als grosses Vorbild geht da der strenge Papa Jos Verstappen in die Geschichte ein.