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«Ja, wir sind am Anschlag»
Immer mehr Mechaniker kündigen ihren Job

Einen Monat pausiert die Formel 1. Nur um dann im Saisonendspurt Vollgas zu geben. Die vielen Reisen und Rennen fordern ihren Tribut. Vor allem bei den Mechanikern.
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Die Formel 1 verabschiedet sich in eine längere Pause.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Formel 1 geht nach Pause in intensiven Schlussspurt mit vielen Rennen
  • Teams leiden unter stressigem Kalender und Mechaniker sind am Limit
  • Immer mehr Mechaniker kündigen ihren Job
Roger Benoit, Singapur

Die Formel 1 rast, nach einer unverständlich längeren Verschnaufpause, ab dem 20. Oktober in Austin einem sehr intensiven Schlussspurt entgegen. Zweimal warten drei Rennen innerhalb von jeweils 15 Tagen.

Und dabei gehts vor allem für die leidgeprüften Mechaniker mehr als einmal um die Welt. Eine Woche nach Austin wartet Mexiko. Dann fliegt der Tross gleich nach Brasilien. Aufatmen, Durchschnaufen.

Nach Las Vegas (24. November) jettet der Zirkus nach Katar, um dann in Abu Dhabi (8. Dezember) die WM-Saison zu beenden. Und dort noch einige Testtage anzuhängen.

Gute WM-Planung ist anders. Der Kalender-Wahnsinn bereitet den meisten Teams seit Jahren Kopfzerbrechen. Die stillen Helfer, nicht wie die Fahrer oder Teamchefs in Privatjets unterwegs, haben längst genug, kündigen ihren einst geliebten Job und versuchen in vielen Fällen, die Ehe noch zu retten.

Ein Teamchef zu Blick: «Wir haben schon längst zwei Mannschaften aufgestellt, die sich ablösen. Anders können wir diesen Stress gar nicht bewältigen. Ja, unsere Mitarbeiter sind am Anschlag.»

Mercedes ist schockiert

Für Austin haben nach dem Singapur-Debakel Ferrari, Mercedes (alle vier Autos mit einem Minuten-Rückstand) und Audi-Sauber neue Upgrades angekündigt.

Mercedes-Boss Wolff: «Singapur kann wahrlich nicht unser Anspruch sein. McLaren ist uns allen davongerast. Und dieser Rückstand ist 2024 schwer aufzuholen.» Ferrari-Chef Vasseur: «Ich bin sehr zufrieden, was wir im Rennen gezeigt haben, aber eben nicht in der Qualifikation.»

Auto bleibt das Sorgenkind

Beim punktelosen Schlusslicht Kick-Sauber herrscht im technologischen Bereich Stillstand. Jeder neue Kommunikationsmitarbeiter wird nach aussen gross verkündet – aber wo ist das neue Personal, wenn es um das Auto geht? Ist James Key noch Technischer Direktor?

Alle neuen Teile brachten dieses Jahr Bottas und Zhou kaum weiter. Aber die Fahrer sind vor jedem Rennen optimistisch. Glauben sie wirklich an Wunder?

Und wenn dann Ersatz-Teamchef Alunni Bravi offiziell noch von einem «brillanten Auftritt» in Singapur spricht, ist es auch an dieser Front Zeit für einen Wechsel. 

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