Das Auto bei Audi, der Motor, die Führung und die Piloten gehören weiter in die Kategorie Wundertüte. Man weiss nie genau, was täglich aus der Tüte kommt.
In Japan verpasste Nico Hülkenberg (wie in China) den letzten Punkt erneut als Elfter. War es in Shanghai noch der 16-Sekunden-Reifenstopp, der den Deutschen wichtige Zähler kostete, so fehlten Hülkenberg in Suzuka 1,06 Sekunden auf Ocon im Haas und den letzten Punkt.
Am Sonntag gehörten beide Piloten (Bortoleto startete aus der neunten Position) in den ersten Rennsekunden zu den grossen Verlierern. Der Brasilianer büsste vier Plätze ein, Hülkenberg fiel von Startplatz 13 auf 19 zurück. Solche Flops kann man mit den jetzt etwas anderen Bedingungen der neuen Formel 1 kaum noch wettmachen.
Binotto will das alleinige Sagen
Nach dem überraschenden Rückzug von Teamchef Jonathan Wheatley will CEO Mattia Binotto das Hinwiler Team neu ausrichten, aber sicher keine Macht abgeben. Das war wohl auch der Grund, warum Wheatley abhaute.
Der Italiener war nach der Qualifikation gar nicht zufrieden, weil Hülkenberg das Top-Ten-Finale verpasste: «Er hatte das richtige Material, aber verschenkte alles.»
Pleiten, Pech und Pannen
Klare Worte von Binotto, die Hülkenberg bestätigte: «Leider waren da einige kleine Fehler dabei.» In Melbourne und Shanghai war Hülkenberg in der Qualifikation jeweils Elfter, konnte aber in Australien gar nicht starten. Wie Bortoleto beim nächsten Rennen in China.
Wie gesagt: Die Wundertüte überrascht das eigene Team und die Fans bisher mehr, als einem lieb ist. Das Auto und der Motor scheinen für das Mittelfeld gut zu sein. Die Fahrer auch. Aber eben: Für einen Exploit muss endlich einmal alles zusammenpassen.
Vorher wird Audi weiter erfolglos der nächsten Erfolgsmeldung nachjagen. Und von Pleiten, Pech und Pannen reden. Diese Ausrede hat in der Formel 1 längst ausgedient.
Mattia Binotto: «Das Rennen hinterlässt gemischte Gefühle. Positiv ist, dass beide Autos das Rennen starten und die volle Distanz absolvieren konnten – ein wichtiger Schritt für das Team. Auch das Tempo des Autos war ermutigend. Wir haben gezeigt, dass wir im Bereich der Top Ten mithalten können. Gleichzeitig gibt es klare Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen. Unsere Starts sind noch nicht da, wo sie sein müssen. Wir haben noch viel zu lernen und zu verfeinern.»
Nico Hülkenberg: «Wir hatten ein gutes Tempo und realistische Chancen auf Punkte, aber unser Rennen wurde durch einen schlechten Start beeinträchtigt. Bessere Rennstarts sind etwas, worauf wir uns in den kommenden Wochen als Team konzentrieren müssen. Ich habe mehrere Positionen in der ersten Runde verloren, von P13 auf P19, was das Rennen von da an erschwert hat. Diese Autos sind derzeit noch ziemlich schwierig zu fahren. Man kann überholen, wird danach aber sofort verwundbar, sodass es momentan ein gewisses Abwägen ist.»
Gabriel Bortoleto: «Das Rennen war insgesamt ganz in Ordnung: Das Safety-Car spielte uns in die Karten, da ich mich entschieden hatte, länger draussen zu bleiben. Unser Tempo war nicht schlecht, obwohl ich auf den Geraden einige Probleme hatte. Was uns heute leider hauptsächlich beeinträchtigte, war der Start: Wir wissen seit dem ersten Rennen der Saison, dass wir daran arbeiten müssen. Jetzt, mit fast fünf Wochen ohne Rennen, werden wir die Zeit bestmöglich nutzen, um unser Auto zu verbessern, damit wir im Mai in Miami stärker zurückkommen.»
Mattia Binotto: «Das Rennen hinterlässt gemischte Gefühle. Positiv ist, dass beide Autos das Rennen starten und die volle Distanz absolvieren konnten – ein wichtiger Schritt für das Team. Auch das Tempo des Autos war ermutigend. Wir haben gezeigt, dass wir im Bereich der Top Ten mithalten können. Gleichzeitig gibt es klare Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen. Unsere Starts sind noch nicht da, wo sie sein müssen. Wir haben noch viel zu lernen und zu verfeinern.»
Nico Hülkenberg: «Wir hatten ein gutes Tempo und realistische Chancen auf Punkte, aber unser Rennen wurde durch einen schlechten Start beeinträchtigt. Bessere Rennstarts sind etwas, worauf wir uns in den kommenden Wochen als Team konzentrieren müssen. Ich habe mehrere Positionen in der ersten Runde verloren, von P13 auf P19, was das Rennen von da an erschwert hat. Diese Autos sind derzeit noch ziemlich schwierig zu fahren. Man kann überholen, wird danach aber sofort verwundbar, sodass es momentan ein gewisses Abwägen ist.»
Gabriel Bortoleto: «Das Rennen war insgesamt ganz in Ordnung: Das Safety-Car spielte uns in die Karten, da ich mich entschieden hatte, länger draussen zu bleiben. Unser Tempo war nicht schlecht, obwohl ich auf den Geraden einige Probleme hatte. Was uns heute leider hauptsächlich beeinträchtigte, war der Start: Wir wissen seit dem ersten Rennen der Saison, dass wir daran arbeiten müssen. Jetzt, mit fast fünf Wochen ohne Rennen, werden wir die Zeit bestmöglich nutzen, um unser Auto zu verbessern, damit wir im Mai in Miami stärker zurückkommen.»