Kaum hat man Sauber endgültig in Audi umgewandelt, geben die Deutschen Vollgas. Wie von Blick angekündigt, drehte das neue Auto bereits am Freitag seine ersten Runden in Barcelona. Vor allen Rivalen.
Dabei wechselten sich Bortoleto und Hülkenberg beim «Filmtag» im Cockpit ab. Jedem Team stehen pro Saison zwei dieser Tage zu je 100 Kilometern zur Verfügung. Bereits am 20. Dezember hatte Audi in Hinwil beim «Fire up» erstmals den Motor gezündet.
Keine Rundenzeiten
Natürlich konnte man in Spanien nur herausfinden, ob die Kiste läuft oder nicht. Rundenzeiten waren kaum möglich, da Pirelli nur eine Reifenmischung hinstellte. Und für Spione war auf dem abgesperrten Renngelände kaum etwas zu entdecken.
Die Bilder mussten aus grosser Distanz geschossen werden. Zudem war der Audi meist in Schwarz unterwegs, was keine Konturen erkennen lässt.
Stevenson neuer Teammanager
Hinter den Kulissen hat Teamchef Jonathan Wheatley den früheren Verstappen-Chefmechaniker Lee Stevenson (kam im April 2024 zu Sauber) bereits zum Teammanager befördert. Auch sonst arbeiten noch einige Bullen-Mitarbeiter am neuen Formel-1-Projekt mit.
Nur Haus-Fotografen erlaubt
Am 26. Januar beginnen in Barcelona die vier ersten Testtage, zu denen jedes Team einen Fotografen mitnehmen kann. Es sind meistens die Knipser, die das ganze Jahr schon in den Diensten dieser Teams stehen – und nur einen Auftrag haben: die Konkurrenz abzulichten.
Die Bahrain-Tests starten dann vom 11. bis 13. Februar und vom 18. bis zum 20. Februar.