So sieht der neue F1-Bolide von Ferrari aus
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Enthüllung des SF-26:So sieht der neue F1-Bolide von Ferrari aus

Der neue Ferrari SF-26 ist enthüllt
Rettet dieses Auto den Job von Fred Vasseur?

Ferrari hat die neue rote Göttin, die eigentlich diesen Namen längst nicht mehr verdient, in Maranello vorgestellt. Ohne Medien, schlicht und fast demütig. Denn der SF-26 muss endlich wieder in die Erfolgsspur kommen.
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Ferrari-Teamchef Fred Vasseur braucht endlich wieder Siege in der Formel 1.
Foto: AP
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Wenn ein Team seit 453 Tagen ohne Sieg ist (seit Mexiko 2024 und dem Triumph von Carlos Sainz), werden die Verantwortlichen an der Spitze langsam nervös. Im Gegensatz zu früher steht aber ein Schnellschuss gegen den Teamchef nicht mehr auf der Tagesordnung. Da wird wohl neu in Monaten gerechnet.

Vasseur wird vorsichtig

Für Teamchef Fred Vasseur (57) wird die Luft nach der katastrophalen Saison 2025 und dem vierten WM-Rang jetzt immer dünner. Vor allem nachdem er öffentlich erklärt hatte, man habe die Entwicklung im April 2025 eingestellt, um sich voll auf 2026 zu konzentrieren.

Vasseur: «Wir stehen jetzt alle am Anfang. Bis zum WM-Start in Australien müssen wir eine solide Basis für diese Saison aufbauen. Ab Barcelona müssen wir den neuen Wagen verstehen und eine Anzahl von Unbekannten besser kennenlernen.»

Horner bleibt im Gespräch

Dass immer noch der Name von Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner (52) in der Gerüchteküche auftaucht, sollten die Verantwortlichen endlich mal mit einem klaren Dementi aus der Welt schaffen.

Da sich die Autos bis zu den zwei Drei-Tage-Tests in Bahrain und vor allem bis Melbourne noch signifikant ändern, wird sich die Zeit für das Kopieren bis in den März verschieben. Nun, an der Hinterachse hat jetzt Ferrari nach über zehn Jahren von der Zugstrebe (Pullrods) endlich auf Druckstreben (Pushrods) gewechselt – wie alle anderen Teams.

Neuer Motor entscheidet alles

Um 10.26 Uhr ging Hamilton mit dem SF-26 in Fiorano (It) auf die Strecke, musste aber nach fünf Runden wieder an die Boxen. Und Leclerc für weitere fünf Runden das Cockpit überlassen. Mehr ist beim Rollout nicht erlaubt.

Die Fans waren froh, dass das rote Auto, nach sieben Jahren in matten Farben, endlich wieder mal leuchtet. Aber noch einmal: Ob das Auto bald einmal oben aufs Podest fährt, hängt vor allem von der neuen Power Unit und dem Energie-Management des Fahrers ab.

Williams im Elend?

Kurz vor dem Start der fünftägigen Barcelona-Tests (jedes Team darf drei Daten ausnutzen) musste der WM-Fünfte Williams-Mercedes für Spanien Forfait erklären. Das Team von Albon und Sainz ist im Entwicklungsrückstand und kann erst am 11. Februar in Bahrain erstmals fahren.

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