Illustrer Kreis um Verstappen und Norris
Rookie Lindblad fährt bald schon in die F1-Geschichtsbücher

Wenn ab Montag die Pre-Seasontests in Barcelona gefahren werden, sitzt auch Rookie Arvid Lindblad in einem Boliden. Beim GP von Australien von anfangs März reiht er sich dann in die Liste der jüngsten Piloten aller Zeiten ein – vor drei aktiven Fahrern.
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Arvid Lindblad ist einziger Rookie in der F1-Saison 2026.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Rookie Arvid Lindblad wird mit 18 Jahren viertjüngster F1-Pilot
  • Sechs andere aktive Fahrer in jüngster Top 10 aller Zeiten
  • Fast 800 Fahrer aus 41 Nationen seit erstem Grand Prix 1950
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Derzeit sorgt die F1 nicht draussen auf der Strecke, sondern im Innern von Hallen für Schlagzeilen. Ein Team nach dem anderen gibt die neue Lackierung für die Saison 2026 bekannt, als dritter Rennstall war letzten Dienstag Audi an der Reihe. Ein erstes Kräftemessen auf dem Asphalt steht jedoch unmittelbar bevor: Bereits kommenden Montag rasen die 22 Piloten in Barcelona unter Ausschluss der Öffentlichkeit über den 4,657 km langen Circuit de Barcelona-Catalunya. Für Racing-Bulls-Rookie Arvid Lindblad sind die Pre-Seasontests eine der letzten Hürden, bevor sein Name in den Geschichtsbüchern des Sports auftaucht.

Lindblad-Debüt mit 18 Jahren und sieben Monaten

In der 76-jährigen Geschichte der Formel 1 sah die Königsklasse des Motorsports hunderte Namen über die Ziellinie fahren. Fast 800 Piloten aus 41 Nationen nahmen seit dem allerersten British Grand Prix von 1950 im Cockpit Platz und machten den Sport zu dem, was er heute ist: ein weltumspannendes Spektakel.

Arvid Lindblad ist einziger Rookie in der bald beginnenden Saison und geht bekanntlich für die Racing Bulls an den Start, wo er das durch die Beförderung von Isack Hadjar zu Red Bull freigewordene Cockpit erbt. Beim Saisonauftakt in Australien am 8. März wird er voraussichtlich ein erstes Mal um F1-Punkte fahren und mit dann 18 Jahren und sieben Monaten zum viertjüngsten Piloten aller Zeiten. Dadurch gesellt er sich zu gleich sechs Fahrern, die in der Top 10 stehen und auch 2026 an den Start gehen.

Verstappen jüngster aller Zeiten, Rodriguez seit 1961 dabei

Während Fernando Alonso, Lance Stroll, Max Verstappen und Lando Norris bereits seit Jahren Teil des F1-Zirkus sind, liegen die Feuertaufen von Oliver Bearman und Kimi Antonelli noch nicht allzu weit zurück (siehe Liste unten). Sie alle sind Teil der zehn jüngsten F1-Fahrer aller Zeiten, wenn auch mit deutlichen Altersunterschieden zwischen den jeweiligen Debüts. So war Alonso bei seinem ersten GP über zwei Jahre älter als Verstappen bei seiner Premiere.

Aktuell jüngste F1-Fahrer aller Zeiten
  1. Max Verstappen (2015): 17 Jahre, 5 Monate, 13 Tage
  2. Lance Stroll (2017): 18 Jahre, 4 Monate, 25 Tage

  3. Kimi Antonelli (2025): 18 Jahre, 6 Monate, 19 Tage

  4. Oliver Bearman (2024): 18 Jahre, 10 Monate, 1 Tag

  5. Jaime Alguersuari (2009): 19 Jahre, 4 Monate, 3 Tage

  6. Lando Norris (2019): 19 Jahre, 4 Monate, 4 Tage

  7. Mike Thackwell (1980): 19 Jahre, 5 Monate, 29 Tage

  8. Ricardo Rodriguez (1961): 19 Jahre, 6 Monate, 27 Tage

  9. Fernando Alonso (2001): 19 Jahre, 7 Monate, 3 Tage

  10. Esteban Tuero (1998): 19 Jahre, 10 Monate, 14 Tage

  1. Max Verstappen (2015): 17 Jahre, 5 Monate, 13 Tage
  2. Lance Stroll (2017): 18 Jahre, 4 Monate, 25 Tage

  3. Kimi Antonelli (2025): 18 Jahre, 6 Monate, 19 Tage

  4. Oliver Bearman (2024): 18 Jahre, 10 Monate, 1 Tag

  5. Jaime Alguersuari (2009): 19 Jahre, 4 Monate, 3 Tage

  6. Lando Norris (2019): 19 Jahre, 4 Monate, 4 Tage

  7. Mike Thackwell (1980): 19 Jahre, 5 Monate, 29 Tage

  8. Ricardo Rodriguez (1961): 19 Jahre, 6 Monate, 27 Tage

  9. Fernando Alonso (2001): 19 Jahre, 7 Monate, 3 Tage

  10. Esteban Tuero (1998): 19 Jahre, 10 Monate, 14 Tage

Der Holländer ist mit 17 Jahren, fünf Monaten und 13 Tagen der jüngste Fahrer aller Zeiten. Seine Jungfernfahrt datiert aus dem Jahre 2015, womit er seinen Rekord seit über zehn Jahren innehält. Im Vergleich zum ältesten der aktuellen Top 10 geradezu lächerlich. Der Mexikaner Ricardo Rodriguez fuhr 1961 im Alter von 19 Jahren, sechs Monaten und 27 Tagen sein erstes F1-Rennen und hat seinen Platz in der Liste seit nunmehr 65 Jahren.

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In Erinnerung bleibt er zusammen mit seinem Bruder aber aus einem traurigen Grund. Nur ein Jahr nach seinem Debüt verunfallte er tödlich. Neun Jahre später ereilte sein Bruder Pedro dasselbe Schicksal. 2021 wurde eine Brücke in Nürnberg, wo er 1971 sein Leben liess, nach ihm benannt. Auch die F1-Strecke im Heimatland der Brüder heisst zu ihren Ehren seit 1972 Autodromo Hermanos Rodriguez.

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