CEO Döllner spricht schon von Podesten 2028
Audi-Motor zu schwach – aber Punkt abgestaubt

Auch Madrid hat die alte Schwäche von Audi aufgedeckt: Der Motor kann mit dem guten Chassis nicht mithalten. Trotzdem konnte Nico Hülkenberg in der letzten Runde den 10. Platz abstauben.
Kommentieren
1/7
In Madrid sieht Audi-CEO Gernot Döllner, wie sein Team beim 14. GP des Jahres punktet.
Foto: Lukas Gorys
2 Frage21 Tupfer Benoit1_2 Benoit1_18 Aufmacher3.JPG
Roger BenoitFormel-1-Experte

Der «Dank» geht an den Alpine-Star Gasly, der 55 von 57 Runden mit dem harten Gummi unterwegs war – und dann an 6. Stelle eben noch den Gummi wechseln musste. Und nur Zwölfter wurde – direkt vor dem zweiten Audi-Piloten Bortoleto.

Audi hatte mit den Reifen wie viele Teams gepokert. Hülkenberg startete mit Weich, Bortoleto mit Hart. Aber eben, beide Piloten spürten im langgezogenen Mittelfeld, dass ihnen im Heck rund 20 PS fehlen.

Das ist zwar frustrierend, aber der geerbte Punkt bringt Audi im Kampf um den 7. WM-Platz gegen Haas-Ferrari (11. Ocon, 16. Bearman) wieder etwas näher – 17:21.

Bei Audi war CEO Gernot Döllner (57) in Madrid und sprach nur von alten Zielen: «2028 wollen wir unsere Autos auf dem Podest sehen. Und 2030 bleibt der Angriff auf den WM-Titel das Ziel.»

Gut gebrüllt, aber da müssen noch viele Taten folgen. Döllner, der sich zur aktuellen VW-Krise nicht äusserte, sprach von einigen Investoren, die in das deutsche Team einsteigen wollen. Wie es vor fast drei Jahren Katar mit dem Staatsfonds getan hat. Mit diesen Millionen kann Audi gut haushalten, ohne viele eigene Mittel anzugreifen.

Audi nach 14 Rennen? Der Weg geht in eine gute Richtung. Dies auch, weil Sauber den Deutschen in Hinwil den roten Teppich gelegt hat.

Die Audi-Stimmen

Allan McNish, Renndirektor: «Insgesamt sind wir froh, einen Punkt geholt zu haben. Aus strategischer Sicht war klar, dass es ein schwieriges Rennen werden würde, da Überholmanöver sehr schwer waren und es stark nach einem Ein-Stopp-Rennen aussah. Wir haben beim Start erneut Positionen verloren – das ist bekanntlich eine unserer Schwächen –, aber danach war ich sehr zufrieden damit, wie wir als Team zusammengearbeitet haben. Letztlich muss ich sagen, dass der Punkt heute vom Team an der Box gesichert wurde. Nico kam hinter Esteban Ocon rein und fuhr nach einem fantastisch schnellen Stopp vor ihm wieder hinaus.»

Nico Hülkenberg (10.): «Wir haben heute das Maximum aus dem herausgeholt, was wir hatten. Da wir auf den weichen Reifen gestartet sind, war das frühe Virtual-Safety-Car für uns der richtige Zeitpunkt für einen Boxenstopp, und die Boxencrew hat fantastische Arbeit geleistet, um mich vor Esteban rauszulassen. Das war wahrscheinlich der entscheidende Moment unseres Rennens.»

Gabriel Bortoleto (13.): «Wir hatten heute bei mir Pech mit dem Virtual-Safety-Car, was unsere Pläne ziemlich durcheinandergebracht hat, und danach passierte bis zum Ende des Rennens nichts mehr – da konnten wir nicht viel mehr tun, zumal die Überholmöglichkeiten gering waren.»

Allan McNish, Renndirektor: «Insgesamt sind wir froh, einen Punkt geholt zu haben. Aus strategischer Sicht war klar, dass es ein schwieriges Rennen werden würde, da Überholmanöver sehr schwer waren und es stark nach einem Ein-Stopp-Rennen aussah. Wir haben beim Start erneut Positionen verloren – das ist bekanntlich eine unserer Schwächen –, aber danach war ich sehr zufrieden damit, wie wir als Team zusammengearbeitet haben. Letztlich muss ich sagen, dass der Punkt heute vom Team an der Box gesichert wurde. Nico kam hinter Esteban Ocon rein und fuhr nach einem fantastisch schnellen Stopp vor ihm wieder hinaus.»

Nico Hülkenberg (10.): «Wir haben heute das Maximum aus dem herausgeholt, was wir hatten. Da wir auf den weichen Reifen gestartet sind, war das frühe Virtual-Safety-Car für uns der richtige Zeitpunkt für einen Boxenstopp, und die Boxencrew hat fantastische Arbeit geleistet, um mich vor Esteban rauszulassen. Das war wahrscheinlich der entscheidende Moment unseres Rennens.»

Gabriel Bortoleto (13.): «Wir hatten heute bei mir Pech mit dem Virtual-Safety-Car, was unsere Pläne ziemlich durcheinandergebracht hat, und danach passierte bis zum Ende des Rennens nichts mehr – da konnten wir nicht viel mehr tun, zumal die Überholmöglichkeiten gering waren.»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen