Hülkenberg punktet, Bortoleto gefrustet
«Nichts stimmt mehr und das Glück hat mich auch verlassen»

Nico Hülkenberg hält Mercedes-Pilot George Russell in Schach und wird beim Singapur-GP Achter. Teamkollege Gabriel Bortoleto scheidet früh aus und geht zum siebten Mal in Serie leer aus.
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Gabriel Bortoletos Laune ist im Keller.
Foto: Lukas Gorys
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Bei Audi durfte man auch am Sonntag jubeln. Nach dem glücklichen 7. Platz im Sprint (beide McLaren crashten in der Schlussrunde zusammen), lieferte Nico Hülkenberg (39) beim Nachtspuk aber eine eindrückliche Vorstellung: Platz 8, vier Punkte.

Und die sind vielleicht Gold wert. Da Haas-Ferrari am Äquator an den Punkten vorbeifuhr (12. Bearman, 13. Ocon) konnte Audi im Kampf um den 7. Platz den Rückstand auf 23:30 Zähler verringern.

Für das grosse Ziel in der Premieren-Saison braucht man aber beide Fahrer. Und Gabriel Bortoleto (wird am Mittwoch 22) ist in ein böses Loch gefallen. «Bei mir stimmt gar nichts mehr. Zudem hat mich das Glück verlassen», klagte der Brasilianer gegenüber Blick.

Defektes Getriebe bei Bortoleto

Keine Überraschung also, dass Bortoleto als erster Pilot in Singapur ausschied. Bereits nach sieben Runden: «Getriebe kaputt», sagte er betroffen am Funk.

Nach dem 9. Platz beim WM-Start in Australien gab es für den Südamerikaner sieben Nuller in Serie. Dann in Silverstone und Spa zwei achte Ränge. Und jetzt wieder sieben Nuller hintereinander. Bortoleto: «Dann müsste ich ja in Austin endlich wieder unter die ersten zehn fahren.»

Für Hülkenberg geht dafür die Sonne auf. Praktisch das ganze Rennen fuhr er hinter Lawson (Racing Bulls) und sah im Rückspiegel Gasly (Alpine).

Das Trio wurde erst nervös, als nach der Halbzeit der aus der letzten Reihe gestartete Russell immer näher herankam.

Ein Bollwerk namens Hülkenberg

Denn Gasly schluckte der Mercedes von Russell relativ schnell. Doch dann biss sich der WM-Zweite an Hülkenberg die Zähne aus. Sensationell, wie der Deutsche in seinem 266. Grand Prix Russell klar zu verstehen gab: «Hier kommst du nur mit der Brechstange vorbei!»

Und diese wollte der Silberpfeil-Pilot nach seinem Sprint-Crash am Samstag in der ersten Runde nicht auspacken. Er gab sich mit 1,1 Sekunden geschlagen.

Die Audi-Stimmen

Allan McNish, Rennleiter: «Das war eines der besten Rennen, die ich je von Nico gesehen habe. Er war von Anfang bis Ende hervorragend und hat fantastische Arbeit geleistet. Insgesamt denke ich, dass wir ziemlich stolz darauf sein können, wie wir dieses Wochenende angegangen sind: Es ist das erste Mal (im Jahr 2026, Anm. der Redaktion), dass wir sowohl im Sprint als auch im Hauptrennen Punkte geholt haben. Leider musste Gabi aufgrund eines vermuteten Getriebeproblems aufgeben, was das Ergebnis für das Team etwas bittersüss macht.»

Nico Hülkenberg (8.): «Was für ein Abschluss des Wochenendes! Ich denke, wir haben unsere Chancen optimal genutzt, angefangen mit einer starken ersten Runde, die uns eine gute Ausgangsposition für das Rennen verschafft hat. Von da an ging es vor allem darum, die Reifen zu schonen und konzentriert zu bleiben – besonders in den letzten Runden, als George den Druck erhöhte. Es war nicht einfach, aber wir haben es geschafft, durchzuhalten und einige wichtige Punkte einzufahren.»

Gabriel Bortoleto (DNF): «Insgesamt ein Wochenende, das ich lieber vergessen würde. Ich denke, jeder hat im Laufe des Jahres Höhen und Tiefen, und dieses Wochenende war für mich einfach eines davon. Es lief ganz gut, bis sich anscheinend ein mögliches Getriebeproblem abzeichnete. Es war noch früh im Rennen, und alle lagen dicht beieinander, daher ist es schwer zu sagen, wie es weitergegangen wäre. Ich freue mich für Nico, er hatte ein sehr starkes Wochenende. Dass er George hinter sich halten und Punkte für das Team einfahren konnte, zeigt das Potenzial des Autos und was wir erreichen können.»

Allan McNish, Rennleiter: «Das war eines der besten Rennen, die ich je von Nico gesehen habe. Er war von Anfang bis Ende hervorragend und hat fantastische Arbeit geleistet. Insgesamt denke ich, dass wir ziemlich stolz darauf sein können, wie wir dieses Wochenende angegangen sind: Es ist das erste Mal (im Jahr 2026, Anm. der Redaktion), dass wir sowohl im Sprint als auch im Hauptrennen Punkte geholt haben. Leider musste Gabi aufgrund eines vermuteten Getriebeproblems aufgeben, was das Ergebnis für das Team etwas bittersüss macht.»

Nico Hülkenberg (8.): «Was für ein Abschluss des Wochenendes! Ich denke, wir haben unsere Chancen optimal genutzt, angefangen mit einer starken ersten Runde, die uns eine gute Ausgangsposition für das Rennen verschafft hat. Von da an ging es vor allem darum, die Reifen zu schonen und konzentriert zu bleiben – besonders in den letzten Runden, als George den Druck erhöhte. Es war nicht einfach, aber wir haben es geschafft, durchzuhalten und einige wichtige Punkte einzufahren.»

Gabriel Bortoleto (DNF): «Insgesamt ein Wochenende, das ich lieber vergessen würde. Ich denke, jeder hat im Laufe des Jahres Höhen und Tiefen, und dieses Wochenende war für mich einfach eines davon. Es lief ganz gut, bis sich anscheinend ein mögliches Getriebeproblem abzeichnete. Es war noch früh im Rennen, und alle lagen dicht beieinander, daher ist es schwer zu sagen, wie es weitergegangen wäre. Ich freue mich für Nico, er hatte ein sehr starkes Wochenende. Dass er George hinter sich halten und Punkte für das Team einfahren konnte, zeigt das Potenzial des Autos und was wir erreichen können.»

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