Darum gehts
- Dominik Egli (27) wechselt zur nächsten Saison zurück zum HC Davos
- Frühes Playoff-Aus in Schweden verbessert Eglis Chancen für die Heim-WM 2026
- Langzeitvertrag bis 2032 in Davos, Wohnung bereits bezogen
«Es war eine durchzogene Saison», sagt Dominik Egli (27). Er wurde von einer Verletzung gestoppt, schaffte es anschliessend auch nicht in das Nati-Kader der Olympischen Spiele und verlor zwischenzeitlich gar seinen Status als Stammspieler bei seinem schwedischen Verein Frölunda. Dass schon im Herbst klar war, dass er auf die nächste Saison zurück zu Davos wechseln würde, «hat mir wahrscheinlich nicht geholfen», sagt er. «Zwischenzeitlich musste ich ein wenig hintenanstehen.»
Im Saisonendspurt setzte Frölunda dann wieder auf Egli, scheiterte aber schon in den Playoff-Viertelfinals an Lulea. «Ich hatte mir schon ein besseres Ende erhofft, sowohl persönlich als auch als Mannschaft», so der Verteidiger. Immerhin ermöglichte ihm diese Enttäuschung, dass er sich vorzeitig der Nati anschliessen konnte, um sich dort in der WM-Vorbereitung unter dem neuen Headcoach Jan Cadieux gut zu positionieren.
«Ich bin hier, um mich aufzudrängen»
Denn in der Nati musste sich der Thurgauer die Auftritte im Scheinwerferlicht jeweils hart erarbeiten. An der WM 2022 und an der Silber-WM 2025 war er zwar an Titelkämpfen dabei, im letzten Jahr jedoch lediglich als Ergänzungsspieler, der insgesamt zu drei Einsätzen kam. Nun will sich Egli mit der Heim-WM einen Traum erfüllen: «Da möchte ich dabei sein. Ich bin hier, um mich aufzudrängen.»
Mit Andrea Glauser (Fribourg) und Michael Fora (Davos) haben zwei Stammkräfte in der Nati-Verteidigung mit Verletzungssorgen zu kämpfen, dazu ist Janis Moser (Tampa) aktuell in den NHL-Playoffs engagiert und könnte – je nach Ausgang – ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Dadurch dürfte es mehr freie Plätze in der Defensive für andere Spieler geben, was natürlich auch die Chancen von Egli erhöht.
In Schweden besser geworden
Aus den Testländerspielen diese Woche in Biel gegen Ungarn (zwei 6:1-Siege) direkte Sieger und Verlierer zu benennen, ist schwer: Zu schwach war der Gegner. Aber Egli gehörte jeweils zu den Auffälligsten in einer überlegenen Schweizer Mannschaft. «Die zwei Jahre in Schweden haben mich zu einem besseren Spieler gemacht», ist er überzeugt. Egli spricht dabei primär sein Defensivverhalten an, aber auch sein Spiel mit dem Puck.
Das aktuelle Aufgebot
Goalies: Stéphane Charlin (Servette), Leonardo Genoni (Zug), Kevin Pasche (Lausanne)
Verteidiger: David Aebischer (Lugano), Tim Berni, Giancarlo Chanton, Simon Le Coultre (alle Servette), Dominik Egli (Frölunda), Tobias Geisser (Zug), Fabian Heldner (Lausanne), Dean Kukan, Christian Marti (beide ZSC Lions), Romain Loeffel (Bern)
Stürmer: Sven Andrighetto, Nicolas Baechler, Denis Malgin (alle ZSC Lions), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog, Grégory Hofmann, Sven Senteler (alle Zug), Damien Riat, Ken Jäger, Théo Rochette (alle Lausanne), Dario Meyer (Kloten), Tyler Moy (SCRJ Lakers), Dario Rohrbach (SCL Tigers), Tristan Scherwey (Bern), Pius Suter (St. Louis), Calvin Thürkauf (Lugano)
Spiele
16. April: Slowakei – Schweiz 3:1
17. April: Slowakei – Schweiz 3:4
23. April: Schweiz – Ungarn 6:1
24. April: Schweiz – Ungarn 6:1
30. April: Schweden – Schweiz 18 Uhr in Jönköping (Euro Hockey Tour)
2. Mai: Schweiz – Finnland 12 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
3. Mai: Tschechien – Schweiz 16 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
7. Mai: Finnland – Schweiz 15 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
9. Mai: Schweden – Schweiz 16 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
10. Mai: Schweiz – Tschechien 12 Uhr in Ängelhom (Euro Hockey Tour)
Das aktuelle Aufgebot
Goalies: Stéphane Charlin (Servette), Leonardo Genoni (Zug), Kevin Pasche (Lausanne)
Verteidiger: David Aebischer (Lugano), Tim Berni, Giancarlo Chanton, Simon Le Coultre (alle Servette), Dominik Egli (Frölunda), Tobias Geisser (Zug), Fabian Heldner (Lausanne), Dean Kukan, Christian Marti (beide ZSC Lions), Romain Loeffel (Bern)
Stürmer: Sven Andrighetto, Nicolas Baechler, Denis Malgin (alle ZSC Lions), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog, Grégory Hofmann, Sven Senteler (alle Zug), Damien Riat, Ken Jäger, Théo Rochette (alle Lausanne), Dario Meyer (Kloten), Tyler Moy (SCRJ Lakers), Dario Rohrbach (SCL Tigers), Tristan Scherwey (Bern), Pius Suter (St. Louis), Calvin Thürkauf (Lugano)
Spiele
16. April: Slowakei – Schweiz 3:1
17. April: Slowakei – Schweiz 3:4
23. April: Schweiz – Ungarn 6:1
24. April: Schweiz – Ungarn 6:1
30. April: Schweden – Schweiz 18 Uhr in Jönköping (Euro Hockey Tour)
2. Mai: Schweiz – Finnland 12 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
3. Mai: Tschechien – Schweiz 16 Uhr in Budweis (Euro Hockey Tour)
7. Mai: Finnland – Schweiz 15 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
9. Mai: Schweden – Schweiz 16 Uhr in Ängelholm (Euro Hockey Tour)
10. Mai: Schweiz – Tschechien 12 Uhr in Ängelhom (Euro Hockey Tour)
Durch das frühe Playoff-Aus in Schweden hat der Blondschopf die Zelte im hohen Norden bereits abgebrochen und auch seine Wohnung in Davos schon bezogen. Beim HCD unterzeichnete er einen Langzeitvertrag bis 2032 und wird eine der zukünftigen Schlüsselfiguren sein.
Derzeit fiebert Egli mit seinem ehemaligen und zukünftigen Arbeitgeber im Playoff-Final gegen Fribourg mit. «Es würde mich für Davos und die Jungs mega freuen, wenn es mit dem Titel klappen würde.» Sollen diese damit nicht noch warten, bis er nächste Saison auch wieder dabei ist? Egli winkt mit einem Lächeln ab: «Ich hoffe schon, dass auch in den nächsten Jahren noch die Lust da wäre, Meister zu werden.»
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Österreich | 0 | 0 | 0 | |
1 | Finnland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Deutschland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Großbritannien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Ungarn | 0 | 0 | 0 | |
1 | Lettland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Schweiz | 0 | 0 | 0 | |
1 | USA | 0 | 0 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kanada | 0 | 0 | 0 | |
1 | Tschechische Republik | 0 | 0 | 0 | |
1 | Dänemark | 0 | 0 | 0 | |
1 | Italien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Norwegen | 0 | 0 | 0 | |
1 | Slowakei | 0 | 0 | 0 | |
1 | Slowenien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Schweden | 0 | 0 | 0 |

