Goldene Generation, ein Wir-Gefühl und Fans als sechster Mann
Sechs Gründe für den Schweizer Titel-Traum

Die Nati gewinnt zum sechsten Mal, zum zweiten Mal mit 9:0 und ist auch noch auf Rekordjagd. Diese Schweizer Mannschaft hat Merkmale, die den Gold-Traum wahr machen können. Fast müssen.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz deklassiert Ungarn mit 9:0, sechster Sieg bei der Heim-WM
  • Roman Josi erzielt schnellsten Hattrick der WM-Geschichte in 4:45 Minuten
  • Nati mit unglaublichem Torverhältnis: 35:5 nach sechs Spielen

Nach Österreich bekommt auch Ungarn von der Nati eine 9:0-Abreibung. Es ist der sechste Sieg im sechsten Spiel, mit einem abartigen Torverhältnis von 35:5. Die ersten drei Tore gegen die Magyaren erzielt Roman Josi – innert 4:45 Minuten. Es ist der schnellste Hattrick in der WM-Geschichte. Eine weitere Weltbestleistung fährt Goalie Leonardo Genoni ein – er verbessert seinen gegen Österreich aufgestellten WM-Rekord von 13 Shutouts sogleich auf 14. Was die Nati aufführt, ist überragend – das muss doch einfach in acht Tagen in WM-Gold gipfeln!

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Nächstes Schweizer Schützenfest an der WM.
Foto: keystone-sda.ch

Seit 2017 spielt die Nati jedes Jahr im Konzert der Grossen mit, hat immer die Viertelfinals erreicht und dreimal (2018, 2024, 2025) eine Silbermedaille gewonnen. Trotz dieser Konstanz hat jede WM und jedes Team seine eigene Geschichte. Das sind die besonderen Merkmale der bislang so überzeugenden Equipe an der Heim-WM:

Goldene Generation auf dem Höhepunkt

Bis auf NHL-Stürmer Pius Suter und die WM-Neulinge Théo Rochette und Attilio Biasca haben alle Spieler schon WM-Medaillen gewonnen, Nino Niederreiter war gar bei allen vier Silber-Heldentaten seit 2013 dabei. Vom Schweizer Team spielen sechs (Josi, Hischier, Moser, Meier, Niederreiter, Suter) in wichtigen Rollen in der NHL, sieben weitere (Berra, Kukan, Berni, Andrighetto, Malgin, Bertschy, Thürkauf) haben zuvor in ihrer Karriere NHL-Erfahrungen gesammelt. Zusammen bringen sie es auf die unfassbare Zahl von 5237 NHL-Spielen. Ein wichtiger Faktor, um mit dem Erwartungsdruck an der Heim-WM klar zu kommen – die goldene Nati-Generation zündete sogleich den Turbo und löste eine Welle der Begeisterung aus.

Die Gegner interessieren nicht

Wenn man Nati-Trainer Jan Cadieux oder Spieler dieser Tage auf den nächsten Gegner anspricht – egal wer es ist –, dann ist die Antwort stets die gleiche: Es gibt ein paar höfliche Floskeln über den Kontrahenten, gefolgt vom Satz: «Aber wir schauen auf uns, wollen unser Spiel spielen und weiterentwickeln.»

Alle bekommen das rote Meer

Schon nach fünf WM-Partien waren (ohne Not) alle 25 Spieler des WM-Kaders zum Einsatz gekommen, als Letzte beim 4:1 am Donnerstag gegen Grossbritannien der zuvor kranke Goalie Reto Berra und Verteidiger Lukas Frick. Ein geschickter Zug von Cadieux, jeder wurde ins Boot geholt, durfte das Heim-WM-Erlebnis im roten Schweizer Meer mit dieser einzigartigen Stimmung aufsaugen. So gibt es im Team auch kein Frust-Potenzial.

Captain Josi spricht über seinen WM-Hattrick
1:40
«Da war auch viel Glück dabei»:Captain Josi spricht über seinen WM-Hattrick

(Fast) alle skoren

Bis auf die erst kurz eingesetzten Nicolas Baechler und Lukas Frick haben sich alle Feldspieler in die Skorerliste eingetragen. Bis auf Baechler und Biasca, die zu Beginn noch nicht spielen durften, haben auch alle Stürmer mindestens einmal getroffen. «Das ist wichtig. Wenn es schwieriger wird, können wir nicht nur auf fünf, sechs Spieler zählen, um Tore zu schiessen», betont Cadieux.

Das Wir-Gefühl

Dabei sind auch jene, die eigentlich gar nicht dabei sind. Die verletzten Nati-Schlüsselspieler Jonas Siegenthaler, Andrea Glauser und Kevin Fiala wurden vor Ort ins Team integriert. Und Cadieux hat auch betont, dass jene Spieler, die in der Vorbereitung dabei waren, es aber nicht ins WM-Team geschafft haben, ebenso ein Teil des Ganzen seien und ihren Anteil haben. Das Wir-Gefühl bei der Nati war noch nie so gross.

Zusammenspiel mit den Fans

In Spiel 1 gegen die USA waren die Schweizer Fans mit ihren Gesängen noch etwas unkoordiniert unterwegs, diese erfolgten jeweils aus einzelnen Blocks wellenartig. Doch das hat sich rasch eingespielt, mittlerweile ist es eine durchgehend elektrisierende und wie abgestimmt wirkende Stimmung. Die Höhepunkte: Bei Treffern gibt es eine Explosion aus den Kehlen zum Torsong «Richi», nach den Siegen singt das ganze Stadion «W.Nuss vo Bümpliz». Die Fans sind mehr als der sechste Mann, es ist ein grandioses Zusammenspiel zwischen ihnen und der Mannschaft. 

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
1
K.o.-Phase
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