Darum gehts
- SC Bern verliert nach 1:0-Führung gegen Kloten 1:2 in der Overtime
- Bereits acht Punkte in dieser Saison verloren, wenn Goalie rausgenommen hat
- Nur noch 4 Punkte Vorsprung auf Biel und den Play-In-Strich
Hurra-Hockey ist nicht das Ding von SCB-Coach Heinz Ehlers. Er mag es gerne strukturiert. Kontrolle ist gefragt. Das Risiko soll tief gehalten werden. Defensive ist Trumpf. Nicht umsonst wird der Däne schon seit Jahren «Mörtel-Heinz» genannt.
So begnügt sich sein Team auch beim NL-Restart gegen Kloten früh damit, die 1:0-Führung zu verwalten. Selbst bei den drei Strafen der Zürcher Unterländer können sich die Berner nicht dazu durchringen, die Vorentscheidung zu suchen. Sie verlassen sich auf ihr Defensivkonzept und darauf, dass Goalie Sandro Zurkirchen die knappe Führung ins Trockene bringt. Solange Ordnung auf dem Eis herrscht, geht das gut. Doch als Kloten in der Endphase Goalie Ludovic Waeber durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und es chaotisch wird, ist beim SCB die Hölle los.
Bereits zum vierten Mal in dieser Saison verbrennt sich der SCB beim Spiel mit dem Feuer die Finger und kassiert den Ausgleich, als der Gegner ohne Goalie alles riskiert. Dreimal ist es dabei Zurkirchen, der im Tor steht. Gegen Kloten können weder er noch Verteidiger Hardy Häman-Aktell verhindern, dass Tyler Morley eine unübersichtliche Situation zum Ausgleich nutzt. In der Overtime geht dem SCB dann auch noch der zweite Punkt flöten, als Max Lindroth übers ganze Feld spaziert und trifft.
Nur noch 4 Punkte Vorsprung auf Biel
Während den Bernern auf diese Weise schon acht Punkte entgangen sind, haben sie dreimal ohne Goalie ausgleichen und so insgesamt sechs Punkte retten können.
- 24.2.26 Kloten (1:2 n.V.): Nach 59:26 kassiert
- 17.1.26 ZSC Lions (4:3 n.V.): Nach 58:10 geschossen
- 23.12.25 SCRJ Lakers (3:2 n.P.): Nach 58:09 geschossen
- 29.11.25 Fribourg (1:2): Nach 58:32 kassiert
- 31.10.25 Biel (6:5 n.P.): Nach 59:51 geschossen
- 25.10.25 Fribourg (2:1 n.P.): Nach 59:38 kassiert
- 18.10.25 Servette (1:2 n.V.): Nach 58:55 kassiert
- 24.2.26 Kloten (1:2 n.V.): Nach 59:26 kassiert
- 17.1.26 ZSC Lions (4:3 n.V.): Nach 58:10 geschossen
- 23.12.25 SCRJ Lakers (3:2 n.P.): Nach 58:09 geschossen
- 29.11.25 Fribourg (1:2): Nach 58:32 kassiert
- 31.10.25 Biel (6:5 n.P.): Nach 59:51 geschossen
- 25.10.25 Fribourg (2:1 n.P.): Nach 59:38 kassiert
- 18.10.25 Servette (1:2 n.V.): Nach 58:55 kassiert
Am Dienstag verpassen sie es mit ihrem Minimalismus mit den achtplatzierten Zugern gleichzuziehen und haben nun nur noch vier Zähler Vorsprung auf Biel und den Play-In-Strich. Zudem haben sie die Nerven ihrer Fans einmal mehr über Gebühr strapaziert, was diese mit Pfiffen quittieren. Dafür kommen die neutralen Zuschauer auf ihre Kosten: Der Strichkampf bleibt spannend.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 47 | 62 | 105 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 48 | 44 | 91 | |
3 | ZSC Lions | 47 | 28 | 83 | |
4 | HC Lugano | 47 | 33 | 82 | |
5 | Genève-Servette HC | 47 | 0 | 77 | |
6 | Lausanne HC | 47 | 20 | 77 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 47 | -11 | 70 | |
8 | EV Zug | 47 | -18 | 67 | |
9 | SC Bern | 47 | -5 | 65 | |
10 | SCL Tigers | 47 | 3 | 64 | |
11 | EHC Biel | 47 | -21 | 61 | |
12 | EHC Kloten | 47 | -22 | 55 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 47 | -43 | 54 | |
14 | HC Ajoie | 48 | -70 | 39 |

