«Zwei Saisons in einer»
Alles, was du zum NL-Schlussspurt wissen musst

Zwei Tage nach dem Olympia-Schlussbouquet geht es für die 14 NL-Teams am Dienstag bereits wieder in die entscheidende Phase. Blick bringt dich up to date.
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Bitter für den SCB: Benjamin Baumgartner verletzte sich bei einem Turnier in Pardubice.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Olympia-Pause sorgt für Verletzungen und Wechsel in Schweizer Hockeyteams
  • SCB-Spieler Baumgartner schwer verletzt, Saison wohl vorzeitig beendet
  • Ajoie droht zum fünften Mal seit dem Aufstieg der letzte Platz, Entscheidung heute möglich
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Selbst während Olympia gab es in Bern keine Ruhe. Erst kam die «strukturelle Neuausrichtung», die Sportchef Piceci den Job kostete. Sportdirektor Plüss wurde an die Front geschickt – und hat mit dem bisherigen COO Signer einen neuen Vorgesetzten im sportlichen Bereich. Damit nicht genug. Der SCB gewann den Hockey Town Cup dank Siegen über Köln (2:1 n.V.) und Gastgeber Pardubice (4:3 n.V.), wobei sich aber Baumgartner so schwer verletzte, dass die Saison für ihn zu Ende sein dürfte. Weil zudem zahlreiche Spieler angeschlagen oder verletzt waren, platzte der geplante Test gegen den ZSC. Für das Heimspiel vom Dienstag gegen Kloten fehlt neben Baumgartner und Füllemann auch Lehmann, weshalb man Schild aus Visp zurückbeordert hat. Fraglich sind Ejdsell, der sich im letzten Spiel gegen Ajoie verletzt hatte, und Kreis.

Das NL-Restprogramm

Dienstag, 24. Februar

  • Ambri – Lausanne
  • Bern – Kloten
  • Davos – SCL Tigers
  • Lugano – Biel
  • SCRJ Lakers – Servette
  • ZSC Lions – Ajoie
  • Zug – Fribourg

Freitag, 27. Februar

  • Ajoie – Lugano
  • Ambri – Davos
  • Biel – Zug
  • Servette – Bern
  • Kloten – SCL Tigers
  • Lausanne – ZSC Lions
  • SCRJ Lakers – Fribourg

Samstag, 28. Februar

  • Bern – Biel
  • Davos – Kloten
  • Lugano – Lausanne
  • SCL Tigers – SCRJ Lakers
  • ZSC Lions – Servette
  • Zug – Ambri

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions
Schluss-Bouquet: Der SCB trifft im Zähringer Derby auf Fribourg. Im Bild: Goalie Adam Reideborn wird von Fribourgs Kevin Nicolet bedrängt.
ZamirLoshi/freshfocus

Dienstag, 24. Februar

  • Ambri – Lausanne
  • Bern – Kloten
  • Davos – SCL Tigers
  • Lugano – Biel
  • SCRJ Lakers – Servette
  • ZSC Lions – Ajoie
  • Zug – Fribourg

Freitag, 27. Februar

  • Ajoie – Lugano
  • Ambri – Davos
  • Biel – Zug
  • Servette – Bern
  • Kloten – SCL Tigers
  • Lausanne – ZSC Lions
  • SCRJ Lakers – Fribourg

Samstag, 28. Februar

  • Bern – Biel
  • Davos – Kloten
  • Lugano – Lausanne
  • SCL Tigers – SCRJ Lakers
  • ZSC Lions – Servette
  • Zug – Ambri

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Auch bei den ZSC Lions und Kloten hat sich viel getan. Nachdem man erst die Stürmer Henry und Schreiber tauschte, wechselte am Montag Aberg zurück ins Unterland. Für den Schweden hatte man beim ZSC keine Verwendung mehr, nachdem man Lammikko von New Jersey zurückholen konnte. Auch bei den Lions ist die Saison für einen Stürmer zu Ende: Bader zog sich im Trainingslager eine Knieverletzung zu. Hollenstein konnte derweil sein Comeback geben. Die sieben ZSC-Olympia-Fahrer um Leitwolf Andrighetto sind seit Montag zurück im Training und einsatzbereit – bis auf Malgin, der die Dienstags-Partie gegen Ajoie aufgrund seiner in Mailand erlittenen Schulterverletzung verpasst.

Beim HCD kehrten alle vier Olympioniken wohlbehalten aus Mailand zurück und stehen Trainer Holden gegen die SCL Tigers zur Verfügung. «Ich habe immer gesagt, dass es zwei Saisons in einer sind: Vor und nach Olympia», sagt Sportchef Alston. «Es geht darum, wie wir wieder starten.» Mit dem neuen Verteidiger Claesson (Sd, von Vaasa) hat der Leader nun auch in der Abwehr eine ausländische Alternative.

Diaz nach 5 Monaten vor Comeback

Mitten in der Olympia-Pause gabs für den EVZ schlechte News: Wingerli fällt mit einer Unterkörperverletzung aus und wird bis Anfang April fehlen. Dafür spielte Abwehr-Routinier Diaz im letzten Test gegen Ambri (3:2 n.V.). Das deutet darauf hin, dass sein Comeback nach fünf Monaten Pause bald bevorsteht – schon gegen Fribourg? Auch der verletzt gewesene Verteidiger Bengtsson kam gegen Ambri zum Einsatz. Jetzt stellt sich noch die Frage nach den Olympia-Fahrern Genoni, Kubalik und Tatar. Goalie Genoni, dessen letztes Spiel schon sechs Tage zurückliegt, war am Montag ganz normal im Training. Alles deutet auf einen Einsatz hin. Auch bei Kubalik, der beim knappen Viertelfinal-Out der Tschechen nur der 13. Stürmer war. Bei Tatar ist es noch offen. Die Slowaken verloren erst am Samstag das Bronze-Spiel gegen Finnland 1:6. Zu seiner Premiere dürfte Lilja (Sd) kommen.

Wie bei Zug-Coach Groulx kam die Pause auch den anderen beiden neuen Trainern gelegen. «Wir hatten Zeit, an Details zu arbeiten. Das hat uns sehr geholfen», sagt Biels Dubé. Die Seeländer haben im Gegensatz zu den anderen Teams den Spielern nicht in der ersten, sondern in der zweiten Woche der Olympia-Pause freigegeben. Klar ist für ihn: «Wollen wir Teams aus den Top Ten noch abfangen, helfen nur Punkte.»

Tapola, der sein Gastspiel in Ambri perfekt mit einem Derby-Sieg begann, dann aber in Langnau verlor, hatte erstmals Zeit, mit seinem neuen Team zu trainieren und die Spieler besser kennenzulernen. Der Zug für die Play-Ins dürfte aber mit einem Rückstand von zwölf Punkten abgefahren sein. «Da müsste schon alles für uns laufen. Wir müssen realistisch sein.» So steht das Fernduell mit Kloten um Ferien-Platz 12 im Vordergrund.

Der ehemalige SCB-Coach könnte sich gut vorstellen, über diese Saison hinaus bei Ambri zu bleiben. Nach der Absage der Von-Arx-Brüder könnten Tapolas Chancen steigen. «Wir haben hier eine gute Kultur, es ist wie eine Familie. Und es gibt Potenzial.» Junge Spieler weiterzuentwickeln, sei immer schon seine Leidenschaft gewesen. Pech für Ambri: Der Italiener Kostner zog sich bei Olympia eine Handverletzung zu und fällt drei Wochen aus.

Lausanne tauschte Wards Assistenten aus

Eine frohe Botschaft konnte Tigers-Stürmer Björninen vermelden. Die Partnerin des Finnen brachte einen Sohn zur Welt. «Der ganzen Familie geht es gut», schrieb der stolze Vater auf Instagram.

INSTAGRAM 

In Lausanne nahm man einen Wechsel im Coaching-Team vor. Andersson kehrte nach missglücktem Engagement als Headcoach bei Västeras als Assistent zurück. Dafür trennte man sich trotz Vertrag bis 2027 von Cookson. Den 65-Jährigen hatte man nach zwei Finalniederlagen gegen den ZSC den Zürchern ausgespannt und musste dann wohl erkennen, dass es nicht der Magie des langjährigen Crawford-Assistenten geschuldet war, dass die Lions mit ihm drei Titel holten. Top-Stürmer Suomela gab im Test gegen Ajoie (7:1) sein Comeback.

Servette musste während Olympia auf Trainer Peltonen und dessen Assistenten Tilkanen verzichten, die im Pennanen-Staff mit Finnland Bronze holten. So hatte Assistent Kangasalusta das Sagen und beim Test gegen Biel (1:5) firmierte Ex-Stürmer Rivera als Coach.

Bei Lugano zeichnet sich gemäss RSI ab, dass der neue Stürmer Valk (Ka/Kas) sein Debüt und Kupari, der wegen einer Hirnerschütterung erst zu einem Einsatz kam, gegen Biel sein Comeback geben kann.

Verpasst Gottéron-Sörensen den Playoff-Start?

Die SCRJ Lakers haben sich etwas Besonderes einfallen lassen und während der Pause ein dreiteiliges Olympia-Videoformat publiziert – jeweils vier Spieler versuchten sich im Biathlon (auf Rollski und mit Pucks auf Plastikflaschen schiessen), Shorttrack und Eiskunstlaufen. Seither weiss man: Auf Skis ist Moy komplett talentfrei und Hornecker dreht die schönsten Pirouetten.

«Lakers Games», wer ist der beste Eiskunstläufer? 

Bei Gottéron bangt man um Sörensen, den weiter eine Unterkörper-Verletzung plagt. Ein Comeback ist noch nicht in Sicht. Reichts für die Playoffs? Trainer Rönnberg ist nicht zuversichtlich. «Es besteht zwar die Möglichkeit, aber es ist eine Art von Verletzung, bei der man lieber auf der sicheren Seite ist, bevor man wieder spielt», sagte der Schwede den «Freiburger Nachrichten».

Während es für die übrigen Teams bis zum Ende der Quali noch um viel geht, muss Ajoie nur noch auf die rechnerische Bestätigung warten, dass man auch die fünfte Saison seit dem Aufstieg auf dem letzten Platz beendet. Schon heute könnte es so weit sein.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
46
61
102
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
47
42
88
3
HC Lugano
HC Lugano
46
34
81
4
ZSC Lions
ZSC Lions
46
27
80
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
46
3
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
EV Zug
46
-16
67
9
SC Bern
SC Bern
46
-4
64
10
SCL Tigers
SCL Tigers
46
4
64
11
EHC Biel
EHC Biel
46
-22
59
12
EHC Kloten
EHC Kloten
46
-23
53
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
46
-44
52
14
HC Ajoie
HC Ajoie
47
-69
39
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
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