Darum gehts
- Bern gewinnt 1989 erstmals seit 1979, besiegt Lugano 4:2
- Goalie Tosio und Ruotsalainen prägen Team unter Coach Gilligan
- Erster von drei SCB-Titeln in vier Jahren
1989 Lugano – Bern 2:4
Der SCB vergibt in der heissen Serie einen Matchpuck, setzt sich in der Resega aber im 5. Spiel (Best of 5) mit 4:2 durch. Für das Team von Bill Gilligan um die Achse mit Goalie Renato Tosio, dem finnischen Verteidiger «Rexi» Ruotsalainen und dem Kanadier Alan Haworth ist es der erste Titel seit 1979 und der Auftakt zu drei Erfolgen in vier Jahren.
- 23/24 Viertelfinal: Fribourg – Lugano 4:2
- 22/23 Final: Servette – Biel 4:1
- 21/22 Final: Zug – ZSC Lions 3:1
- 20/21 Viertelfinal: SCRJ Lakers – Davos 1:3
- 21/22 Viertelfinal: ZSC Lions – Biel 3:1
- 18/19 Halbfinal: Bern – Biel 5:1
- 18/19 Viertelfinal: Lausanne – SCL Tigers 8:1
- 17/18 Final: Lugano – ZSC Lions 0:2
- 14/15 Viertelfinal: ZSC Lions – Biel 5:2
- 14/15 Viertelfinal: Bern – Lausanne 2:1 n.V.
- 13/14 Halbfinal: ZSC Lions – Servette 4:0
- 13/14 Viertelfinal: ZSC Lions – Lausanne 1:0
- 12/13 Halbfinal: Bern – Zug 4:1
- 12/13 Viertelfinal: Fribourg – Biel 6:1
- 12/13 Viertelfinal: Bern – Servette 4:1
- 12/13 Viertelfinal: Zug – Lugano 4:1
- 12/13 Viertelfinal: ZSC Lions – Davos 2:0
- 11/12 Final: Bern – ZSC Lions 1:2
- 10/11 Halbfinal: Kloten – Bern 1:0
- 09/10 Final: Bern – Servette 4:1
- 23/24 Viertelfinal: Fribourg – Lugano 4:2
- 22/23 Final: Servette – Biel 4:1
- 21/22 Final: Zug – ZSC Lions 3:1
- 20/21 Viertelfinal: SCRJ Lakers – Davos 1:3
- 21/22 Viertelfinal: ZSC Lions – Biel 3:1
- 18/19 Halbfinal: Bern – Biel 5:1
- 18/19 Viertelfinal: Lausanne – SCL Tigers 8:1
- 17/18 Final: Lugano – ZSC Lions 0:2
- 14/15 Viertelfinal: ZSC Lions – Biel 5:2
- 14/15 Viertelfinal: Bern – Lausanne 2:1 n.V.
- 13/14 Halbfinal: ZSC Lions – Servette 4:0
- 13/14 Viertelfinal: ZSC Lions – Lausanne 1:0
- 12/13 Halbfinal: Bern – Zug 4:1
- 12/13 Viertelfinal: Fribourg – Biel 6:1
- 12/13 Viertelfinal: Bern – Servette 4:1
- 12/13 Viertelfinal: Zug – Lugano 4:1
- 12/13 Viertelfinal: ZSC Lions – Davos 2:0
- 11/12 Final: Bern – ZSC Lions 1:2
- 10/11 Halbfinal: Kloten – Bern 1:0
- 09/10 Final: Bern – Servette 4:1
1992 Fribourg – Bern 1:4
Bern führt in der Serie 2:0, doch Gottéron gleicht aus. Im 5. Finalspiel in Freiburg wird Patrick Howald mit den Treffern zum 3:1 und 4:1 zum Meisterhelden. Für Gottéron mit dem überragenden Russenduo Slawa Bykow/Andrej Chomutow ist es der Beginn eines Traumas und die erste von drei verlorenen Finalserien in Folge.
2001 Lugano – ZSC Lions 1:2 n.V.
Lugano führt 3:1. Blick montiert ZSC-Coach Huras bereits die Clownnase. Eine lange Nase macht dann Joker Morgan Samuelsson den Tessinern. Der Schwede, der 2023 verstorben ist, dreht die Serie mit 7 Skorerpunkten. Und im Entscheidungsmatch trifft er nach 70:07 Minuten. Danach kommt es in der Resega (ohne ZSC-Fans) zu Krawallen.
2004 Lugano – Bern 3:4 n.V.
Nur der Final wird im Best-of-5-Format ausgetragen. Der SCB verspielt dabei erneut eine 2:0-Führung in der Serie. Das entscheidende Spiel wird zum Krimi mit dramatischem Verlauf: 0:1, 2:1, 2:3, 3:3 – nach 74:20 Minuten beendet Marc Weber die Saison um 23.22 Uhr.
2007 Davos – Bern 1:0
Dreimal legt Davos in der Serie zu Hause vor. Stets gleicht Bern aus. Im Endspiel heisst der Held Robin Leblanc. Der in Chur geborene Kanadier mit Schweizer Lizenz schiesst in der 45. Minute das einzige Tor, während sich Goalie Jonas Hiller nicht bezwingen lässt.
2009 Kloten – Davos 1:2
Die Serie schwappt hin und her. Auf zwei Heim- folgen fünf Auswärtssiege. Im sechsten Spiel trifft Michael Liniger in der Overtime zum 1:0 und erzwingt das Entscheidungsspiel. Da setzt sich der HCD dank Toren von Dino Wieser und Reto von Arx durch. Nach zwei Spielen Pause zieht Arno Del Curto dabei Leonardo Genoni im Tor wieder Reto Berra vor. Es ist der erste von sieben Titeln des Hexers aus Kilchberg ZH.
2010 Bern – Servette 4:1
Bern verspielt in der Serie eine 3:1-Führung, behält am Ende aber trotz 0:1-Rückstand die Nerven. Es sind die Wasserträger, die den Unterschied ausmachen: Neben Jean-Pierre Vigier treffen Etienne Froidevaux, David Jobin und Pascal Berger. Der SCB feiert den ersten Titel seit sechs Jahren.
2012 Bern – ZSC Lions 1:2
Der SCB vergibt drei Matchpucks. Den ersten vor eigenem Publikum, als ZSC-Captain Mathias Seger in der Verlängerung mit dem 2:1 das Fest platzen lässt. Auch der Showdown endet für die Berner Anhänger höchst dramatisch. 2,5 Sekunden vor Schluss gelingt dem kanadischen ZSC-Verteidiger Steve McCarthy das umstrittene 2:1.
2018 Lugano – ZSC Lions 0:2
Der dritte Streich der Zürcher, die davor zwei Meisterpucks verspielt haben, in einem siebten Spiel. In der Resega ist alles für die grosse Feier vorbereitet. Doch ZSC-Captain Patrick Geering bremst die Euphorie mit einem frühen Tor und «Mr. Game 7» Lukas Flüeler (6 Spiele, 6 Siege, 4 Shutouts, 3 Gegentore) macht mit einem Shutout den Titel perfekt. Zum Schluss kommt auch noch der abtretende Mathias Seger aufs Eis.
DCX STORY: doc6zwdvqxtwon5rkzj2jl [Captain Geering schiesst den ZSC zum Titel]
2022 Zug – ZSC Lions 3:1
Die Lions verlieren erstmals ein Spiel-7-Showdown und der EVZ vollendet die grosse Wende, gewinnt als erstes Schweizer Team einen Final nach 0:3-Rückstand. Nicht so gross ist das Comeback beim Showdown. Die Zürcher gehen zwar nach einer Minute in Führung. Im Powerplay richten es aber Dario Simion und Fabrice Herzog für die Zuger.
2023 Servette – Biel 4:1
Der finnische Verteidiger Sami Vatanen sorgt dafür, dass gar keine grosse Spannung aufkommt. Mit einem grandiosen Sololauf zum 1:0 und einem Treffer in doppelter Überzahl in der 8. Minute schiebt er Servette früh auf Meisterkurs. In Erinnerung bleiben auch die Bilder von Biel-Star Damien Brunner, der wegen Rückenproblemen passen muss und sich bald auf den Parkplatz vor dem Stadion legt.
2024 ZSC Lions – Lausanne 2:0
Vom Anfang bis zum Schluss gibt es in der Serie nur Heimsiege. Im entscheidenden 7. Match lässt sich ZSC-Goalie Simon Hrubec, den Marc Crawford im sechsten Spiel (3:5) nach 34 Minuten ausgewechselt hatte, nicht bezwingen. Das erste Tor fällt erst kurz vor der zweiten Pause. Torschütze ist der Schwede Jesper Frödén, der auch im folgenden Jahr zum Meisterschützen avanciert. Mit dem 2:0 schraubt Juho Lammikko den Deckel drauf. Dramatische Szenen gibt es bei ZSC-Star Denis Malgin, der verletzt ausscheidet und Tränen vergiesst.

