Siegtorschütze Rask geht vor SCB-Kasten vergessen
3:43
SC Bern – SCRJ Lakers 1:2:Siegtorschütze Rask geht vor SCB-Kasten vergessen

SCB-Coach Ehlers gnädig
«Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen»

Der SCB ist nach dem 1:2 zu Hause gegen die SCRJ Lakers im Play-In-Hinspiel in Rücklage. Doch Trainer Heinz Ehlers betont: «Es ist nur ein Tor Unterschied: Das ist machbar.»
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SCB-Coach Heinz Ehlers sagt: «Irgendwann ist die Batterie leer.»
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Gnädig

Coach Heinz Ehlers sieht den SCB-Auftritt gegen die SCRJ Lakers (1:2) weit weniger kritisch als das Gros der 13'965 Fans. «Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen», sagt der Däne. «Ich habe es eben den Jungs gesagt: Normalerweise sind wir frustriert nach einer Niederlage. Die stört uns auch jetzt. Aber sie haben wirklich alles gegeben.» Statt seine Mannschaft für einen enttäuschenden Auftritt in die Pfanne zu hauen, entscheidet sich Ehlers, den Gegner zu loben: «Sie haben viel Qualität in der Mannschaft. Sie sind schnell und unangenehm und haben einige individuell sehr starke Spieler.» Der SCB-Coach räumt aber ein, dass die Intensität am Samstag beim 4:0 gegen Biel grösser gewesen sei. «Aber man darf nicht vergessen, dass nur 48 Stunden zwischen den beiden Spielen lagen. Irgendwann ist auch die Batterie leer. Doch es ist nur ein Tor Unterschied: Das ist machbar.» Beim letzten Spiel in Rapperwil-Jona gewann der SCB 2:0. «Das würde ich gerne noch einmal nehmen», sagt Ehlers.

«Die Gefühlslage ist nicht gut»
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Halbe Miete

Vor dem Duell mit seinem Ex-Klub, der ihn 2022 auf Platz 6 feuerte, sagte Lakers-Trainer Johan Lundskog, dass er natürlich gerne mit einem Sieg aus dem Stadion laufen würde. Genau das tut er dann auch. Und? Wie ist das Gefühl? «Natürlich bin ich happy. Aber eigentlich erlaube ich mir das nicht. Denn es ist erst die halbe Miete.» Der Schwede sagt, dass er zufrieden sei, dass das Team die richtigen Lehren aus dem verlorenen Play-In-Duell gegen Zug gezogen habe.

Verdreht

Der SCB-Speaker liegt bei einem Rappi-Spieler konsequent falsch. Er nennt den Kanadier Tanner Fritz schon beim Verlesen der Aufstellung «Fritz Tanner». Und auch als der ehemalige NHL-Spieler auf die Strafbank muss, geht er davon aus, dass Tanner der Nachname sein muss. Das ist andernorts auch schon Servette-Stürmer Tanner Richard passiert.

«Hoffentlich können wir so weitermachen»
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Siegtorschütze Rask zufrieden:«Hoffentlich können wir so weitermachen»

Abwesend

SCB-Stürmer Waltteri Merelä ist vor allem nach und vor wichtigen Spielen ein gefragter Interview-Partner, weil er nicht um den heissen Brei herumredet. Doch nach der Niederlage gegen die Lakers lässt er sich entschuldigen. Muss man sich Sorgen um den Finnen in Diensten des SCB machen? Zumal er im Spiel weit weniger explosiv war als noch am Samstag gegen Biel.

Hoffnung

Der verletzte SCB-Stürmer Benjamin Baumgartner ist die Krücken wieder los und sagt im Pausen-Interview bei Mysports, dass er im Viertel- oder spätestens im Halbfinal wieder auf dem Eis stehen wolle. Zunächst ging man davon aus, dass er erst in der Endphase des Playoff-Finals wieder spielen kann. Damit der Österreicher mit Schweizer Lizenz diese Saison noch sein Comeback geben kann, muss der SCB am Mittwoch allerdings in Rapperswil-Jona gewinnen.

Modus

Das Play-In-Format, bei dem das Gesamtskore der beiden Spiele massgebend ist und bei dem es bei Gleichstand zu einer Verlängerung im Rückspiel kommt, sei «mental schwierig», sagt SCRJ-Verteidiger Fabian Maier. «Weil man im Vergleich zu den Playoffs mehr unter Druck steht, wenn man das erste Spiel verkackt. Das ist uns gegen Zug passiert. Jetzt bin ich stolz auf unsere Ausgangslage.» SCB-Verteidiger Anton Lindholm gibt zu, dass man in einem Playoff-Spiel «am Ende vielleicht mehr Risiken eingegangen» wäre. «Wir können nicht zufrieden sein, wir liegen ein Tor zurück. Aber wir sollten auch nicht zu sehr enttäuscht sein: Es ist nur ein Tor.» Im Unterschied zum Duell gegen Biel (Hinspiel 3:4) muss der SCB den Rückstand nun auswärts wettmachen. «Die Mentalität ist die gleiche», sagt der schwedische Defensivspezialist. «Alles geben. Und versuchen, mit einer Nichts-zu-verlieren-Einstellung ins Spiel zu gehen.»

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
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