Halbfinal 2025: Lausanne – Fribourg 5:1
Die imposante Reise, die Gottéron unter seinem Interimstrainer Leuenberger seit Weihnachten hingelegt hat, endet an diesem Abend im April. Lausanne gelingt nach einem 1:3-Rückstand in der Serie ein grosses Comeback, beim Schlussbouquet findet Fribourg gegen die Zaubereien des zweifachen Torschützen Suomela kein Mittel.
Viertelfinal 2025: Bern – Fribourg 1:4
Die Mutzen legen im Entscheidungsspiel der Zähringer-Derby-Serie einen erschreckend blutleeren Auftritt hin, der in Bern heute nachhallt. Und in der aktuellen Saison in den Play-Ins gegen Rappi ein Revival erfährt. Im Frühling 2025 ziehen Fribourgs Ersatzausländer Ljunggren, Rathgeb und Streule mit ihren Toren zwischen der 26. und 36. Minute dem SCB den Stecker.
Viertelfinal 2025: Lausanne – SCL Tigers 6:2
Schon die Playoff-Qualifikation der SCL Tigers ist eine dicke Überraschung. Und dann verlangen die Emmentaler dem Quali-Sieger alles ab, zwingen ihn in ein siebtes Spiel. In diesem bleibt der Aussenseiter dann aber chancenlos, wird von Lausanne an die Wand gespielt. Riat und Rochette gelingen je zwei Tore.
Final 2024: ZSC Lions – Lausanne 2:0
In dieser Finalserie gibt es ausschliesslich Heimsiege und dies bleibt auch in Spiel sieben so, in dem die Zürcher mit ihrer Dominanz den ersten Meistertitel von Lausanne verhindern. Frödén schiesst den ZSC als Meisterschütze zum ersten Triumph seit 2018 – ein Jahr später gelingt dem Schweden bei der Finalreprise gegen die Waadtländer erneut das entscheidende Tor.
Viertelfinal 2024: Zug – Bern 3:0
Es ist eines jener Spiele, bei dem Goaliestar Genoni beschliesst, den Laden dichtzumachen. Der SCB verzweifelt an seinem früheren Meisterkeeper und löst in den eigenen Reihen eine Goalie-Diskussion aus. Weil Coach Tapola den in Spiel sechs mit einem Shutout glänzenden Wüthrich im Showdown durch Reideborn ersetzt und so auf einen sechsten ausländischen Feldspieler verzichtet.
Viertelfinal 2024: Lausanne – Davos 3:0
Die Serie ist ein knüppelharter Abnützungskampf, der vor allem auf Davoser Seite zu zahlreichen Verletzten führt, die beim Showdown fehlen. In diesem verlieren die Bündner nach einem Foul an Suomela auch noch Jung mit Restausschluss und bleiben mit leerem Tank stehen. Um für Playoff-Auseinandersetzungen dieser Art besser gewappnet zu sein, nimmt der HCD in der Folgesaison Brendan Lemieux unter Vertrag.
Viertelfinal 2024: Fribourg – Lugano 4:2
Wie in diesem Jahr muss Gottéron auch 2024 als Quali-Zweiter im Viertelfinal ins Entscheidungsspiel. Dort gibt es zwei Baumeister für den Sieg, die noch immer dabei sind: Goalie Berra mit spektakulären Paraden und Bertschy mit zwei Toren. Das erste erzielt er direkt von der Strafbank kommend.
Final 2023: Servette – Biel 4:1
Servette will den Premieren-Meistertitel, das wegen der neuerlichen Krebserkrankung ihres Trainers Törmänen von Emotionen geschüttelte Biel den ersten seit 1983. Es sind dann die Genfer, die nichts anbrennen lassen und das Ding durchziehen. Vatanen sorgt mit zwei Toren schon in der Startphase für klare Verhältnisse.
Final 2022: Zug – ZSC Lions 3:1
Die ZSC-Stars Andrighetto/Malgin lechzen nach ihrem ersten persönlichen Meistertitel, erleben aber eine Höchststrafe, indem in der Finalserie eine 3:0-Führung verspielt wird. Simion beerdigt die Lions-Hoffnungen mit zwei Toren beim Showdown. Andrighetto/Malgin müssen sich anschliessend nochmals zwei Jahre gedulden, bis es auch für sie so weit ist.
Viertelfinal 2022: SCRJ Lakers - Davos 1:3
Der HCD gerät in der Serie mit 0:3 in Rückstand und der damalige Trainer Wohlwend sorgt mit öffentlicher Kritik an seinem Goalie Aeschlimann für Aufregung. Dieser läuft anschliessend zur Hochform auf – neben ihm glänzt im siebten Spiel der erst 20-jährige Knak mit einem Doppelpack.
Davos-Coach Christian Wohlwend röstet Goalie Sandro Aeschlimann











