Papi-Urlaub mitten in WM-Vorbereitung
Nati-Stürmer Tanner Richard im Baby-Glück

Nati- und Servette-Stürmer Tanner Richard und seine Frau Andriana wurden am Montag erstmals Eltern.
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Nati-Stürmer Tanner Richard und seine Frau Andriana wurden am Montag Eltern, ihr Töchterchen heisst Vienna Marie.
Foto: Instagram Adriana Richard
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Tanner Richard hält das pure Glück in seinen Händen: Seit Montag sind der Servette-Stürmer und seine Frau Andriana Eltern von Töchterchen Vienna Marie, die in Genf zur Welt kam. Vier Tage zuvor stand der Nati-Spieler noch mit der Schweiz im slowakischen Humenne auf dem Eis für das erste von zwei Testspielen. Danach reiste er für die Geburt zurück in die Schweiz.

Richard nach der 0:3-Niederlage: «Ich wollte unbedingt hier sein und habe einen unglaublichen Support von meiner Frau, auch sie wollte das. Ich schaute in den Drittelpausen aufs Handy, ob eine Nachricht von ihr gekommen ist. Falls ja, hätte ich ein Auto mieten und schnell heimfahren müssen.» Viennas Geburt wäre eigentlich am 22. April geplant gewesen, doch die Richards haben sie auf den 15. vorverschoben. «Es ist ein riesiges Highlight für meine Familie und mich. Jetzt muss ich kurz nicht mehr ans Hockey denken.»

Der 31-Jährige sprach bereits im letzten November mit Nati-Trainer Patrick Fischer darüber, dass er in den WM-Vorbereitungs-Camps, wenn möglich, dabei sein möchte. «Am Anfang war die Schwangerschaft ein bisschen schwierig. Aber meine Frau hat gekämpft, sie ist ein grösserer Krieger als ich.» Weil es Andriana Richard in den letzten Wochen gut ging, rückte ihr Mann zur Nati ein. «Es ist auch ihr Herzenswunsch, dass ich mich für diese WM empfehlen kann. Sie wäre mit der Kleinen gerne dabei in Prag.»

Doch zunächst geniessen die frischgebackenen Eltern ihr Baby-Glück. Richard verzichtet auf diese Camp-Woche in Basel. Er nimmt sich einen kurzen Vaterschafts-Urlaub, bevor er dann nächste Woche in Kloten wieder zur Nati stossen wird.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
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