Die finnische Zeitung «Aamulethi» vermeldet eine Rochade bei den Goalie-Trainern. So wechselt Markus Korhonen (50) von Ilves Tampere, wo er seit 2010 die Goalies unter seinen Fittichen hatte und unter anderem den tschechischen Weltmeister Lukas Dostal (Anaheim Ducks) zum NHL-Goalie formte, nach Kloten. Zwei Jahre lang war Korhonen, der den Übernamen «Karhu» (Bär) trägt, im Nebenamt auch Goalie-Scout der Chicago Blackhawks, weshalb der Stanley Cup 2015 bei ihm gastierte.
Ersetzt werden soll Korhonen durch seinen finnischen Landsmann Simo Vehviläinen. Der 42-Jährige ist seit 2023 Goalie- und Video-Coach beim SC Bern.
Wenn man eins und eins zusammenzählt und das auch zwei ergibt, kommt man zum Schluss, dass der bisherige Goalie-Trainer des EHC Kloten, Tim Bertsche (27), beim SCB landen wird. Schliesslich geniesst er einen ausgezeichneten Ruf und in Bern leiten mit Sportdirektor Martin Plüss und dem neu zum Chief Hockey Officer umgesattelten Pascal Signer zwei Männer mit Vergangenheit in Kloten den sportlichen Bereich.
Bertsche wechselte 2019 vom HC Thurgau nach Kloten, wo er auch als Video-Coach tätig ist. Am Dienstag sassen Bertsche und Vehviläinen in der Postfinance-Arena auf der Tribüne und sahen, wie sich der SCB eine halbe Minute vor Schluss noch von den Zürcher Unterländern die Butter vom Brot nehmen liess.
SCB auch nächste Saison mit Import-Goalie?
Bei Kloten wird ab nächster Saison Fribourgs Nati-Goalie Reto Berra (39), der für zwei Jahre unterschrieben hat, im Tor stehen, während Ludovic Waeber den umgekehrten Weg geht. Ausserdem will man weiterhin die aufstrebenden Goalies Davide Fadani (25), der bei den Olympischen Spielen bei Italien zum Einsatz kam, und Ewan Huet (21) aufbauen.
Beim SCB ist einzig klar, dass Christof von Burg (25) Teil der Goalie-Combo sein wird. Die Verträge von Adam Reideborn (34, Sd), Sandro Zurkirchen (36) und Andri Henauer (23) laufen aus. Es ist gut möglich, dass der SCB auch nächste Saison einen ausländischen Goalie beschäftigen wird, falls es nicht doch noch gelingt, einen Schweizer Top-Mann zu verpflichten, was sich als kompliziert erweist. Die Berner hatten sich vor Monaten um Sandro Aeschlimann, der dann seinen Vertrag bei Davos langfristig verlängerte, und Waeber bemüht.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | HC Davos | 47 | 62 | 105 | |
2 | HC Fribourg-Gottéron | 48 | 44 | 91 | |
3 | ZSC Lions | 47 | 28 | 83 | |
4 | HC Lugano | 47 | 33 | 82 | |
5 | Genève-Servette HC | 47 | 0 | 77 | |
6 | Lausanne HC | 47 | 20 | 77 | |
7 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 47 | -11 | 70 | |
8 | EV Zug | 47 | -18 | 67 | |
9 | SC Bern | 47 | -5 | 65 | |
10 | SCL Tigers | 47 | 3 | 64 | |
11 | EHC Biel | 47 | -21 | 61 | |
12 | EHC Kloten | 47 | -22 | 55 | |
13 | HC Ambri-Piotta | 47 | -43 | 54 | |
14 | HC Ajoie | 48 | -70 | 39 |

