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«28 Jahre sind genug»:Hier verkündet Marc Lüthi seinen SCB-Rückzug

Lüthi-Nachfolger Fuhrer
Jetzt kommt der «Brainmaster» aus dem Emmental

Seit zwei Jahren sitzt er im Verwaltungsrat des SCB. Und am 1. Mai tritt der Unternehmer Jürg Fuhrer die Nachfolge von CEO-Legende Marc Lüthi an.
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Jürg Fuhrer ist zum neuen CEO des SC Bern ernannt worden.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Jürg Fuhrer übernimmt SCB-Leitung am 1. Mai
  • Fuhrer machte Businesscom AG zum führenden Logistikunternehmen im Heimtiermarkt
  • SCB verzeichnet fünf Millionen Franken weniger Umsatz als vor Pandemie
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Marc Lüthi (65) war seit 28 Jahren der «Kopf des SCB», wie er auch selbst sagt. Nach seinem Rücktritt muss sein Nachfolger Jürg Fuhrer (53) den Kopf hinhalten und in die grossen Fussstapfen treten.

Es ist nicht zu erwarten, dass Fuhrer je ein ebenso grosses Profil wie sein Vorgänger haben wird. Es werde keinen «Marc Lüthi 3.0» geben, sagt der in Konolfingen BE lebende Emmentaler.

Seit zwei Jahren ist er im Verwaltungsrat des SCB. Wie kam er zum Klub? «Durch meinen Grossvater. Wir haben bei YB und beim SCB immer Tickets gehabt. Ich habe zwar Fussball gespielt, aber beim Eishockey sind für mich viel mehr Emotionen dabei.»

Fuhrer begann als Fan auf der Stehrampe und wurde später Sponsor. So kam er ins Netzwerk des SCB und wurde vor zwei Jahren angefragt, ob er in den VR kommen wolle. «Es war schon ein bisschen die Bedingung, dass ich dort mehr mache als nur im Verwaltungsrat zu sein. Und ich denke, wenn ich einen schlechten Job gemacht hätte, wäre ich nicht für den nächsten Schritt angefragt worden.»

«Ich bin kein emotionaler Mensch»

Wird es für den langjährigen Fan schwierig, sich nicht zu sehr von den Emotionen leiten zu lassen? «Ich bin kein emotionaler Mensch. Das ist sicher eine Änderung zu dem, wie es vorher war. Ich bin ein ruhiger Mensch, der gerne im Team arbeitet.»

In den letzten 26 Jahren entwickelte Fuhrer die Firma Businesscom AG von Grund auf zum führenden Import- und Logistikunternehmen im Schweizer Heimtiermarkt mit über 200 Mitarbeitern. Den Entscheid, beim SCB in die Fussstapfen Lüthis zu treten, besprach er mit seiner Familie. Wie reagierten seine Frau und seine beiden erwachsenen Kinder? «Ich würde sagen, bei einer Abstimmung wäre es 50 zu 50 gewesen», sagt der künftige SCB-Geschäftsführer, der als Fan des SCB, von YB und Liverpool derzeit sportlich schwierige Monate erlebt.

An Arbeit wird es Fuhrer nicht fehlen. Die Berner machen immer noch fünf Millionen Franken weniger Jahresumsatz als vor der Pandemie. Und da ist auch das Stadionprojekt, über das man im Idealfall noch dieses Jahr informieren will. Klar ist inzwischen, dass kein neuer Standort in Frage kommt. Doch Fuhrer will den Veränderungen beim SCB, die anstehen, nicht vorgreifen, ehe er am 1. Mai seinen Job offiziell antritt.

Im Vordergrund müsse der Sport stehen. So will der künftige CEO weiterhin auch regelmässig bei den Auswärtsspielen dabei sein, um zu spüren, was läuft. Auf die Frage, ob er seine Entscheide aus dem Bauch heraus oder mehr aus dem Kopf fällen werde, verweist er auf ein Schild in seinem bisherigen Büro bei der Businesscom AG: «Brainmaster.» Das hätte seine Marketingabteilung gemacht. «Ich bin ein sehr analytischer und strategischer Mensch. Ich verfolge eine Strategie mit allen Konsequenzen. Es bringt nichts, wenn du alle fünf Minuten die Richtung änderst. Es wird vielleicht nicht mehr ganz der SC Hollywood sein.»

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
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15
29
39
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
15
3
27
3
SC Bern
SC Bern
14
6
25
4
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
15
14
24
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
16
-9
24
6
Lausanne HC
Lausanne HC
17
-1
24
7
SCL Tigers
SCL Tigers
16
3
23
8
HC Ajoie
HC Ajoie
16
-2
22
9
HC Davos
HC Davos
16
-8
21
10
EV Zug
EV Zug
10
9
19
11
HC Lugano
HC Lugano
15
-4
19
12
EHC Biel
EHC Biel
15
-3
19
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
16
-15
17
14
EHC Kloten
EHC Kloten
16
-22
15
Playoffs
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