«Scherwey war ein Riesen-Leader»
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Wohlwend zum SCB-Sieg:«Scherwey war ein Riesen-Leader»

Emotionen und zwei Assists
Original-Scherwey lässt SCB von Playoffs träumen

Als er am meisten gebraucht wird, legt Tristan Scherwey einen Auftritt aufs Eis, wie ihn die SCB-Fans nur noch aus ihren Erinnerungen kannten.
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SCB-Puncher Tristan Scherwey und Biel-Verteidiger Rodwin Dionicio geraten aneinander.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tristan Scherwey glänzt beim 4:0-Sieg gegen Biel mit starken Aktionen
  • Trotz Schmerzen und Rückschlägen zeigt der SCB-Star beeindruckende Leistungen
  • SCB trifft in der nächsten Play-In-Runde auf die SCRJ Lakers
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Es hatte sich schon in den letzten Wochen abgezeichnet, dass Tristan Scherwey (34) wieder den Tritt findet. Nach 22 torlosen Spielen erzielte er jüngst gegen Zug endlich sein zweites Saisontor und stellte damit die Weichen, dass der SCB sich für die Play-Ins qualifizierte. Doch am Samstag gegen Biel (4:0) legte er noch eine Schippe drauf.

Müller schiesst SCB mit Doppelpack ins nächste Play-In-Duell
5:26
Bern – Biel 4:0:Müller schiesst SCB mit Doppelpack ins Play-In-Duell

Von der ersten Sekunde an brannte er und war der Spieler, den der SCB in dieser Saison lange vermisst hatte. Mit viel Speed und Power. Er brachte nicht nur mit Checks und Provokationen Emotionen ins Spiel, sondern setzte auch spielerische Akzente. Grosse Klasse, wie er beim 1:0 Torschütze Marco Müller freispielte und wie er Müllers zweiten Treffer zum 3:0 mit einem entschlossenen Rush einleitete. Da war er wieder, der Scherwey, den die Berner Fans in 17 Jahren lieben gelernt haben, und der mit seiner Leidenschaft fünf SCB-Meistertitel befeuert hatte.

«Wir hatten ein Ziel. Wir wollten gut rauskommen. Ich glaube, wir konnten eine gute Energie durchziehen. Wir sind sehr solide und konzentriert geblieben», erklärte Scherwey, nachdem sich der SCB für die zweite Runde der Play-Ins qualifiziert hatte.

«Ich bin nie schmerzfrei»

Warum man den «wahren Scherwey» in dieser Saison nicht öfter gesehen habe, wurde der Fribourger gefragt. Es sei nicht der Zeitpunkt, darüber zu reden, antwortete er. Im letzten Jahr hatte ihm sein geschundener Körper zu schaffen gemacht. So musste der zweifache Silberheld wegen Schulterproblemen auch auf die letzte WM verzichten. «Ich habe schon meine Baustellen. Ich bin auch nicht mehr zwanzig. Wichtig ist, dass ich Wege finde, um das hinzukriegen.»

«Das war eine Riesen-Challenge»
1:18
Müller nach Doppelpack:«Das war eine Riesen-Challenge»

Einige hatten den Routinier schon abgeschrieben und ihm eine Leistung wie am Samstag nicht mehr zugetraut. «Manchmal läufts besser und manchmal weniger. Ich bin der Erste, der viel von sich erwartet. Ich halte mir den Spiegel selbst vor», sagte der Puncher.

Seit er seinen Körper mit grossem Aufwand wieder kampftauglich gemacht hat, sieht man wieder den Original-Scherwey und er kann dem Spiel endlich wieder den Stempel aufdrücken. Das heisst nicht, dass sein Körper nicht mehr ächzen würde. «Ich bin nie schmerzfrei. Wenn ich keine Schmerzen mehr habe, mache ich etwas falsch.»

«Es hätte 1:5 oder 1:6 sein können»

Jetzt spielt der SCB in der nächsten Play-In-Runde gegen die SCRJ Lakers. Dabei hatte es noch am Donnerstag in Biel schlecht ausgesehen, als die Seeländer 4:1 führten und in doppelter Überzahl spielen konnten. «Ich muss ehrlich sagen: Nach dem Spiel in Biel waren wir definitiv happy mit diesem Resultat (3:4, Anmerkung der Red.). Es wäre gelogen, wenn wir sagen würden, wir seien mit einer souveränen Leistung heimgefahren. Es hätte 1:5 oder 1:6 sein können», so der SCB-Publikumsliebling.

Der SCB darf wieder von den Playoffs träumen. Hat Scherwey schon einen Gedanken an den nächsten Gegner, die Lakers? «Nein, ich habe gar nicht gewusst, dass es Rappi ist.» Gegen die St. Galler hatte der SCB das erste Duell der Saison unter Jussi Tapola 1:2 verloren, danach aber dreimal unter Heinz Ehlers (5:2, 3:2 n.P. und 2:0) gewonnen.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
Playoffs
Qualifikationsspiele
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