«100 Cheeseburger mit Brent Burns»
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Im Drive-Thru mit NHL-Star:«100 Cheeseburger mit Brent Burns»

Für Cheeseburger-Bestellung stoppte er einst einen Autofahrer
Der «Yeti» erreicht Mega-Meilenstein in der NHL

Brent Burns ist in der NHL seit 2013 ohne Unterbruch im Einsatz. Am Samstag knackt der 41-Jährige in Dallas die 1000er-Schallmauer.
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Brent Burns bei Colorado: Grösste Chancen auf den Stanley Cup?
Foto: IMAGO/Imagn Images

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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

Seit dem 21. November 2013 hat Brent Burns (41) keine NHL-Partie verpasst. 999 Spiele in Folge in der Regular Season (Playoff-Spiele werden in der NHL in einer eigenen Kategorie geführt). Am Samstag knackt er beim Gastspiel der Colorado Avalanche in Dallas (21 Uhr MEZ) die 1000er-Marke.

Das hat in der Geschichte der NHL bisher erst ein Spieler geschafft: Der US-Amerikaner Phil Kessel (1064). Die Differenz zwischen Burns und Kessel? Der inzwischen 38-jährige Kessel hat drei Stanley Cups (2016 und 2017 mit Pittsburgh, 2023 mit Las Vegas) gewonnen und ist seit Sommer 2023 im Ruhestand. Burns spielt zwar immer noch, hat aber (noch) keinen Stanley Cup gewonnen. 

In San Jose als Yeti eine Pop-Ikone

Die ersten Spiele bestreitet Burns für Minnesota, im Sommer 2003 wird der Rechtsschütze in der ersten Runde (Nummer 20) ausgewählt, den Sprung in die NHL schafft er auf Anhieb.

Sieben Saisons spielt er für die Franchise im Norden, dann zieht er nach Kalifornien zu den San Jose Sharks. Dort wird der trotz seiner beachtlichen Körpermasse technisch beschlagene und mobile Verteidiger zur Pop-Ikone: Langes Haar, wilder Bart und Zahnlücke – Burns wird zum Yeti.

Brent Burns (r.) 2017 zusammen mit Kumpel Joe Thornton bei einem freizügigen Shooting für das US-Sportportal ESPN.
Foto: Screenshot / ESPN

Eigene Kaffeemaschine im Gepäck

Er soll so gerne Kaffee mögen, dass er – wann immer möglich – seine eigene Kaffeemaschine im Gepäck hat. 2016 steht Burns mit den San Jose Sharks im Stanley-Cup-Final, scheitert da aber an Pittsburgh mit Phil Kessel. Im Sold der Carolina Hurricanes reicht es Burns zweimal für den Halbfinal (2023, 2025), bevor er im letzten Sommer nach Colorado weiterzieht.

Eine Anekdote aus seiner Zeit bei den Hurricanes: Nach Problemen mit einem Flugzeug muss die Mannschaft für die Reise von Seattle nach Vancouver einen Bus chartern. Burns gibt kurz vor der Ankunft zu später Stunde eine Massenbestellung bei einer McDonald's-Filiale auf. Als die Mannschaft ankommt, ist nur noch der Drive-Through-Schalter offen. Schwierig, da mit einem Bus durchzukommen. Also hält Burns einen vorbeirauschenden Privatwagen an und fragt höflich nach, ob man mitfahren darf. Man darf (würdest du anhalten, wenn dieser Typ auf der Strasse steht?). Dort werden – so will es die Legende – 100 Cheeseburger abgeholt. 

Stanley Cup mit Colorado?

Zurück nach Colorado: Bei den Buchmachern steht die aktuell punktbeste Mannschaft der NHL zuoberst auf der Liste der möglichen Stanley-Cup-Sieger. Aber würde Burns dann wirklich Schluss machen? Oder will er dann auch noch den Rekord von Phil Kessel? Dafür müsste der Yeti in der Saison 2026/27 noch 58 Spiele draufpacken, um Kessel den Rekord zu entreissen. 

Aber selbst ohne Iron-Man-Rekord und Stanley Cup ist Burns einer, den man nicht so schnell vergessen wird. Eine Pop-Ikone. Und ein Verteidiger mit bisher 1571 Partien und 941 Skorerpunkten. 

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