«Normalerweise werde ich in diesem Stadion ausgepfiffen»
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Aeschlimann im Interview:«Normalerweise werde ich in diesem Stadion ausgepfiffen»

«Es ist einfach geil»
Für seinen Nati-Moment hat Aeschlimann vier Jahre geschuftet

Sandro Aeschlimann stand in der Nati oft im Schatten anderer Goalies. Doch am Samstagabend schlug seine bislang grösste Stunde mit dem Schweizerkreuz auf der Brust.
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Sandro Aeschlimann behändigt den WM-Puck beim 4:2-Sieg gegen Lettland.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sandro Aeschlimann glänzt beim 4:2-Sieg gegen Lettland in Zürich
  • 10'000 Fans in der Swiss Life Arena feiern den HCD-Goalie
  • Erster WM-Einsatz seit 2022 nach vier Jahren harter Arbeit
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Er wirkt nach dem Spiel noch richtiggehend geflasht. «Es war unglaublich. Es macht mega Spass, vor dieser Kulisse und mit dieser Mannschaft Hockey zu spielen», schwärmt Sandro Aeschlimann (31) nach dem 4:2-Sieg gegen Lettland.

Das Tollhaus Swiss Life Arena in Zürich mit den 10'000 Fans hat beim HCD-Goalie einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen: «Man ist kribblig und es pusht dich. Normalerweise wirst du ausgepfiffen, wenn du in dieses Stadion einläufst und jetzt wirst du für einmal gefeiert – es ist einfach geil!»

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Es ist sein bislang grösster Nati-Moment, vielleicht sogar der wertvollste Abend seiner ganzen bisherigen Karriere. Nicht weniger als vier Jahre hat der Emmentaler für diesen geschuftet. 2022 in Helsinki bestritt er beim 3:2-Sieg gegen Kasachstan sein erstes und vor diesem Samstag einziges WM-Spiel. Bei den beiden Gegentoren sah Aeschlimann damals nicht gut aus. Trotzdem war es für ihn ein prägender Moment: «Dieses Spiel hat Lust auf mehr gemacht und ich habe gewusst, dass ich hart arbeiten muss, damit ich diese Chance wieder bekomme.»

Der Lohn für den Durchhaltewillen

Dabei musste er auch einige Steine aus dem Weg räumen. Einerseits weil Aeschlimann im Nati-Dress nicht immer überzeugte, es ihm selten gelang, seine Topleistungen im Klub auf der internationalen Bühne umzusetzen. Er kam zwar Jahr für Jahr zu seinen Länderspielen (immer drei) und gehörte letztes Jahr auch zum WM-Silberteam (als dritter Goalie, ohne Einsatz). Doch er stand auch stets im Schatten anderer. Von den Altmeistern Leonardo Genoni (38) und Reto Berra (39), dem aufstrebenden Stéphane Charlin (25) und dem in der NHL erprobten Akira Schmid (26). Die Ausgangslage präsentierte sich verzwickt.

Doch mit dem Auftritt an der Heim-WM erhielt Aeschlimann den Lohn für seinen Durchhaltewillen. Und dieser löst bei ihm sogleich einen Motivationsschub aus. «Jetzt habe ich meine Chance bekommen und will weiter hart arbeiten, damit ich mehrere solche Chancen bekomme», sagt Aeschlimann. Es ist nicht davon auszugehen, dass er auf die nächste wieder vier Jahre warten muss.

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
2
5
6
2
Finnland
Finnland
2
5
6
3
Schweiz
Schweiz
2
4
6
4
USA
USA
2
2
3
5
Lettland
Lettland
2
0
3
6
Deutschland
Deutschland
2
-4
0
7
Ungarn
Ungarn
2
-5
0
8
Großbritannien
Großbritannien
2
-7
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
2
8
6
2
Slowakei
Slowakei
2
4
6
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
2
2
4
4
Norwegen
Norwegen
2
3
3
5
Schweden
Schweden
2
2
3
6
Slowenien
Slowenien
2
-3
2
7
Dänemark
Dänemark
2
-7
0
8
Italien
Italien
2
-9
0
Playoffs
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