Darum gehts
- Sven Andrighetto vom ZSC fällt für Viertelfinalspiel in Lugano aus
- Sportchef Leuenberger hofft auf baldige Rückkehr des Nati-Stars
- Andrighetto erzielte bisher 2 Tore und 4 Assists in Playoffs
Es ist Playoff-Zeit und jene Zeit des Jahres, in der Informationen über Gesundheitszustände von Spielern nur spärlich fliessen. ZSC-Sportchef Sven Leuenberger sagt aber immerhin, dass Sven Andrighetto (33) von Tag zu Tag gelistet ist. Es gäbe da als Alternativen auch noch Woche zu Woche oder Saisonende. Demnach hört sich dies nach einer sanften Entwarnung an.
Denn auf die Frage, ob der Rest der Saison für Andrighetto in Gefahr sei, sagt Leuenberger: «Das glaube ich nicht.» Und auf die Anschlussfrage, ob wir den ZSC-Topskorer und Leitwolf demnach auch in den Playoffs bald wiedersehen, entgegnet er: «Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch. Das hoffe ich doch.»
ZSC ohne Andrighetto in Spiel 4
Das sind auch gute News für die Nati-Fans: Denn nach dem fixen WM-Out von Sandro Schmid und dem wahrscheinlichen von Kevin Fiala hätte es nun wirklich keine weitere Hiobsbotschaft gebraucht. Zumal sich derzeit mit Fribourgs Andrea Glauser und Attilio Biasca sowie NHL-Stürmer Nino Niederreiter auch noch einige weitere Nati-Spieler mit Verletzungen herumschlagen.
ZSC-Sportchef Leuenberger lässt aber auch durchblicken, dass Andrighetto für den vierten Viertelfinal-Akt am Freitagabend in Lugano ausfallen dürfte, «wenn kein Wunder geschieht». Was angesichts des heftigen Aufpralls beim Crash von Andrighetto mit Teamkollege Rudolfs Balcers beim 4:0-Heimsieg am Mittwoch auch nicht überrascht. Der Nati-Star wirkte kurz wie weggetreten, lief anschliessend aber immerhin auf seinen eigenen Beinen und keineswegs grob schwankend zur Garderobe.
Sigrist vertrat Andrighetto
Der Ausfall von Andrighetto – wie lange auch immer – ist für den ZSC natürlich ein heftiger Verlust. Er hat in den Playoff-Viertelfinals bereits 2 Tore und 4 Assists produziert und ist damit die Nummer 2 – hinter seinem kongenialen Sturmpartner Denis Malgin (2 Tore, 5 Assists). Dass es aber auch ohne ihn geht, zeigte der ZSC am Mittwoch. Nach Andrighettos Out legte Malgin beim letzten Zürcher Tor auf wunderbarste Weise statt für Andrighetto eben für Justin Sigrist auf. Trainer Marco Bayer sagt: «Andrighetto ist logischerweise einer unserer Schlüsselspieler, und wenn er ausfällt, spürt man das enorm. Aber wir sind genug breit, da ist auch immer eine Chance für einen anderen da, in die Bresche zu springen.»
