Erfolgreiches Comeback
Brunner/Hüberli in Brasilien auf dem Podest

Weder Tanja Hüberlis Verletzungspause noch Nina Brunners Babypause machten sich beim ersten gemeinsamen Turnier seit Paris 2024 bemerkbar. Sie spielen beim Elite-16-Turnier auf Weltklasse-Niveau und holen sich einen Podestplatz.
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Nina Brunner und Tanja Hüberli (r.) werden Dritte. (Archivbild)
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Brunner/Hüberli verlieren Halbfinal gegen Weltnummer 1 Cruz/Brasher
  • Schweizerinnen gewinnen zweiten Satz mit 21:14, verlieren Entscheidungssatz 12:15
  • Spiel um Rang 3 beginnt am Sonntag um 21 Uhr Schweizer Zeit
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Im Spiel um Rang drei ging es gegen die Brasilianerinnen Carol/Rebecca. Nach den zwei denkbar knapp verlorenen Dreisätzern gegen Cruz/Brasher (Halbfinale, 1., USA) und Thamela/Victoria (Vorrunde, 2., BRA) trafen Brunner/Hüberli in Saquarema auch auf das dritte Team aus den Top-3 der Weltrangliste. Ein weiteres Spiel gegen ein Weltklasse-Duo, aber auch gegen 3000 Zuschauerinnen und Zuschauer in Saquarema, die ihre Landsfrauen in der ausverkaufen Arena frenetisch anfeuerten.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel auf hohem Niveau. Im ersten Satz erspielten sich die Schweizerinnen früh einen leichten Vorteil, den sie bis zum Satzende verteidigten (22:20). Im zweiten Durchgang spielten Brunner/Hüberli dann gross auf. In ihrem wohl besten Satz des Turniers leisteten sie sich kaum Fehler, praktisch jeder umkämpfte Ballwechsel ging an die Schweizerinnen. Viel Druck bei den Services, brillante Defensiv-Arbeit Brunners und starke Blocks von Hüberli waren die Schlüssel zum 21:11. Das Ergebnis war auch in dieser Deutlichkeit verdient war.

Tanja Hüberli sagte nach dem Spiel: «Dieser dritte Rang bedeutet die Welt für uns! Die letzten Monate waren nicht einfach. Wir wussten nicht wo wir standen, weil wir nicht mit sehr vielen Teams trainiert haben. Dass wir hier um die Medaillen spielen können, haben wir keinesfalls erwartet. Wir sind stolz auf uns. Danke an alle, die uns unterstützt haben. Wir haben jetzt natürlich Lust auf mehr.» 

Die sichtlich bewegte Nina Brunner: «Es ist einfach unglaublich. Was wir hier erreicht haben, ist unfassbar schön. Ich bedanke mich bei meiner Familie, meinem Umfeld, unseren Coaches und Tanja. Sie alle haben es möglich gemacht, dass ich so zurückkehren kann. Ohne sie wäre das undenkbar.»

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